Foto: Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

Nachrichten Wörrstadt | Wie die Freiwillige Feuerwehr in Wörrstadt auf ihrer Facebook-Seite berichtete, mussten die Einsatzkräfte an diesem Wochenende gleich zwei Mal wegen Verkehrsunfällen zum Einsatz ausrücken. Der erste Unfall ereignete sich in Wörrstadt und der zweite auf Autobahn A63.

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Einsatz 1: An diesem Freitag kam es an einer Ampel in der Kreuznacher Straße in Wörrstadt zu einem Auffahrunfall. Bei dem Unfall wurde eine Person verletzt und daraufhin in ein Krankenhaus gebracht. Die Aufgabe der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt bestand darin, die aus den Unfallfahrzeugen ausgelaufenen Betriebsstoffe zu beseitigen. Im Einsatz waren ein Einsatzleitwagen, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und ein Mehrzweckfahrzeug.

Einsatz 2: An diesem Samstag kam es zu einem Verkehrsunfall auf der A63. Auch hier wurde die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt alarmiert. Ein Kleintransporter war mit einem Anhängergespann zusammengestoßen, welches aus einem Zugfahrzeug und einem Verkaufswagen einer Metzgerei bestand. Durch den Aufprall verteilten sich sämtliche Wurstwaren auf der Fahrbahn, der Anhänger lag zerstört daneben.

Bei dem Verkehrsunfall wurden drei Personen verletzt, eine davon schwer. Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge jedoch noch selbstständig verlassen, sodass die Feuerwehr niemand aus dem Fahrzeug befreien musste. Aus beiden Fahrzeugen liefen jedoch  Betriebsmittel aus, welche die Feuerwehr beseitigte und im Anschluss die Fahrbahn reinigte. Zudem stellten sie sicher, dass keines der beiden Fahrzeuge plötzlich Feuer fängt.
Aufgrund der Landung des ebenfalls alarmierten Rettungshubschraubers und der Bergung der Fahrzeuge mit Hilfe eines Kranwagens, musste die Autobahn mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

Die Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt konnte den Einsatz nach rund drei Stunden beenden. Insgesamt waren 16 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt am Einsatz beteiligt. Ebenso waren zwei Rettungswagen, ein Notarzt, die Autobahnpolizei und ein Abschleppunternehmen vor Ort im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr schreibt in ihrem Beitrag bei Facebook außerdem: „Ein Lob an alle Verkehrsteilnehmer. Diese haben sehr schnell eine Rettungsgasse gebildet“ Es habe keine Diskussionen bezüglich der Vollsperrung gegeben. „Leider ist diese Normalität heutzutage erwähnenswert und die Ausnahme.“

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