Die Linde wurde so stark beschädigt, dass sie aus verkehrssicherungspflichtigen Gründen gefällt werden musste. Quelle: Stadt Bingen

Bingen. Unbekannte haben auf dem Rochusberg eine Linde mit einem so tiefen Kerbschnitt versehen, dass der Baum aus verkehrssicherungspflichtigen Gründen am vergangenen Freitag gefällt werden musste.

„Wir wurden von einem Bürger darauf aufmerksam gemacht, dass der Baum angesägt wurde. Eine sofortige Begutachtung durch uns hat ergeben, dass jemand in knapp zwei Meter Höhe einen etwa 20 cm hohen und 15 cm tiefen Fällschnitt mit der Kettensäge eingeschnitten hat. Dieser Baum hat einen Schrägwuchs und die Last lag direkt über diesem Schnitt.

Der Schnitt ist offensichtlich schon ein paar Tage alt und bei uns ist der Verdacht aufgekommen, dass hier jemand bewusst einen Unglücksfall in Kauf genommen hat. Vor etwa 14 Tagen standen ja hier noch die Zelte des Rochusfestes. Es ist nicht auszumalen, was hier hätte passieren können“, so Gartenamtsleiter Jürgen Inboden.

Der Stadt Bingen entsteht durch diesen Frevel ein immenser Schaden. Bäume dieser Größenordnung haben mindestens einen fünfstelligen Eurowert. Hinzu kommen noch die Kosten für die Fällung des Baumes und dessen Beseitigung sowie die Anschaffung eines neuen Baumes, der noch in diesem Herbst gepflanzt werden soll.

Wer sachdienliche Hinweise zum Täter/den Tätern geben kann, wendet sich bitte an Gartenamtsleiter Jürgen Inboden (E-Mail gartenamt@bingen.de) oder an die Polizeiinspektion Bingen.