Leider passiert es immer wieder. In Worms und Umgebung etwa alle vier Wochen. Die Opfer sich dabei über alle Altersstufen verteilt: Eine Tür fällt ins Schloss, aber der Schlüssel liegt in der Wohnung. Wenn man sich nicht anders zu helfen weiß, informiert man einen Schlüsseldienst. Nur welchen?

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Hier gilt es mit Bedacht und Vorsicht, gerade über die Weihnachtszeit, zu handeln. Im Internet werben neben seriösen Handwerkern immer wieder auch betrügerische Unternehmen, die schnelle und kompetente Hilfe versprechen, im Nachgang aber weit überzogene Preise verlangen. Häufig wird noch vor Ort die horrende Rechnung präsentiert und auf eine umgehende Bezahlung in Bar gedrängt.

Begründet werden derartig unverhältnismäßige Löhne etwa mit Anfahrtspauschalen, Zuschlägen oder angeblich aufwändigen Arbeiten. Aufgrund der Notsituation und dem verbalen Druck der Handwerker zahlen viele die überzogenen Forderungen. Doch auch wenn im Anschluss Zweifel aufkommen und Strafanzeige bei der Polizei erstattet wird: das Geld ist erst einmal weg.

Um im Notfall erst gar nicht in derartige Situationen zu kommen, rät die Kriminalpolizei Worms, sich schon im Vorfeld nach einem ortsansässigen Schlüsseldienst umzusehen. Alternativ kann ein Zweitschlüssel bei einem Verwandten oder vertrauenswürdigen Nachbarn hinterlegt werden. Benötigt man doch spontan einen Notdienst, sollte schon während des Telefonats der tatsächliche Preis besprochen werden.

Vierstellige Summen entsprechen definitiv nicht dem üblichen Marktpreis. Barzahlungen vor Ort sind nicht üblich. Jedes seriöse Unternehmen stellt Rechnungen aus, welche im Anschluss beglichen werden können. Gerät man dennoch in eine solche Situation und wird vor Ort unter Druck gesetzt, sollte noch vor Bezahlung die Polizei hinzugezogen werden.

Bei weiteren Fragen erhalten Sie Hilfe bei der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz unter der Telefonnummer: 06131-28480.

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