Foto: Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

Leider schon trauriger Alltag, dass Einsatzkräfte bei Einsätzen beleidigt oder gar körperlich angegriffen werden. Aber dass, was sich am Samstag in Wörrstadt beim Fastnachtszumzug abgespielt hat, übertrifft so Vieles.

Wie jedes Jahr, stand auch am gestrigen Samstag der Fastnachtsumzug in Wörrstadt auf dem Plan, der Freiwilligen Feuerwehr Wörrstadt. Mit insgesamt 20 Personen und sechs sechs Fahrzeugen war die Wehr Bestandteil des närrischen Lindwurmes. Unter anderem war auch die Jugendfeuerwehr mit ihrem Jugendfeuerwehrfahrzeug mit am Start

Foto: Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

Doch was die Ehrenamtler erleben mussten übertrifft alle Vorstellungen.

Leider spannen einige “Spaßkameraden” unseren Geduldsfaden mittlerweile bis zum Anschlag.

Die Fahrzeuge der Feuerwehr wurden mit Flaschen und Dosen beworfen und die Einsatzkräfte, die als Zugteilnehmer mit dabei waren, zum Teil schwer beleidigt. In einer Situation wurden die Einsatzkräfte sogar körperlich angegangen, so dass die Polizei hinzugezogen werden musste.

“Wir sind es ja gewohnt beschimpft und beleidigt zu werden, jedoch sinkt, allem Anschein nach, die Hemmschwelle immer weiter ab”, so Wehrleiter Andreas Schmitt.

Doch wer denkt das wäre schon alles gewesen, der irrt.

Ein Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr, welches am Zugende zur Absicherung gefahren ist, wurde von Idioten beschädigt.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Wörrstadt

So wurde an der Heckklappe die Aufkleber abgerissen. Erst vor Kurzem wurden die Wörrstädter Fahrzeuge für mehrere Tausend Euro aufwändig neu beklebt. „Leider prüften einige Besucher des Zuges die Beklebung auf ihre Haftung und rissen Teile davon ab“, so formuliert es die Wörrstädter Wehrführung.

Einsatzfahrzeug mutwillig beschädigt

Solche hirnlosen Vorgänge fördern bei den ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften natürlich nicht die Motivation, zukünftig an solchen Veranstaltungen weiter teilzunehmen und die Zugbegleitung aufrechthalten zu können.

Den Umzug gab es quasi schon immer, leider helfen Glasverbot, Alkoholkontrollen, das Aufstellen von Zäunen, Sperrung des Grabens und die starke Präsenz von Ordnungsdienst scheinbar nicht aus.

“Das finden wir äußerst schade.“, so die Wehr aus Wörrstadt

Noch während des Umzuges wurden die Einsatzkräfte, quasi nebenbei, wieder einmal zum Wörrstädter Bahnhof alarmiert. Hier gab es wieder einmal Probleme mit den Aufzügen.

Quasi nebenbei wurden wir wieder einmal zum Bahnhof an die Aufzüge gerufen, auch hier sollte langsam Abhilfe geschaffen werden.

1 KOMMENTAR

Comments are closed.