Nachrichten Wirtschaft | Wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilt, haben bis zum 13. April rund 725.000 Betriebe Kurzarbeit in Deutschland angemeldet. Das sind rund 12 Prozent mehr als noch in der Vorwoche. Die Daten basieren auf Sonderauswertungen der Bundesagentur für Arbeit und bilden nicht die amtliche Statistik ab.

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8.000 Mitarbeitende bearbeiten die Anträge

Die Anzeigen zur Kurzarbeit kommen aus den verschiedenen Gewerbebranchen. Den größten Anteil hat jedoch der Bereich Einzelhandel und das Gastgewerbe. Für wie viele Personen insgesamt die Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, lässt sich anhand der Daten derzeit noch nicht ermitteln. Inzwischen bearbeiten über 8.000 Mitarbeitende der Bundesagentur für Arbeit die Anträge.

Kurzarbeitergeld wird vom Arbeitgeber ausgezahlt und danach abgerechnet

Wenn ein Betrieb nach vorheriger Anzeige in einem Monat tatsächlich Kurzarbeit durchführt, zahlt er neben dem Lohn für geleistete Arbeit auch das Kurzarbeitergeld an die Beschäftigten aus. Er sendet anschließend eine Abrechnungsliste von jedem Beschäftigten an die Arbeitsagentur.

Dafür hat er gesetzlich bis zu drei Monate Zeit. Nachdem die Unterlagen eingegangen sind, werden diese geprüft und das Kurzarbeitergeld an das Unternehmen ausgezahlt. Wegen dieser nachträglichen Abrechnung liegen der BA die statistischen Daten zu tatsächlich realisierter Kurzarbeit erst nach einigen Wochen vor.

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