Foto: Thorsten Lüttringhaus

Eine weithin sichtbare Rauchwolke wies den Einsatzkräften am heutigen Freitag den Weg zu einer Brandstelle in der Schiersteiner Alfred-Schumann-Straße.

Anrufer hatten den Brand um ca. 10:30 Uhr per Notruf 112 gemeldet. Die Leitstelle alarmierte daraufhin Kräfte der Feuerwachen 1 und 2 sowie die Freiwillige Feuerwehr Schierstein zum gemeldeten Brandort.

Brandbekämpfung durch mehrere Angrifftrupps

Vor Ort stellte der Einsatzleiter fest, dass die Photovoltaikanlage auf einem Gebäude der Kirchengemeinde Feuer gefangen hatte. Aufgrund der Größe des Brandes erhöhte er die Alarmstufe und leitete einen massiven Löschangriff mit mehreren Strahlrohren ein, um die Flammen zu bekämpfen.

Glücklicherweise konnte das Feuer hierdurch rasch unter Kontrolle gebracht und eine Brandausbreitung in das Gebäudeinnere verhindert werden, so dass die alarmierte Verstärkung rasch wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden konnte.

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachlöscharbeiten schwierig

Die Nachlöscharbeiten auf dem Dach gestalteten sich schwierig, da bedingt durch die Photovoltaikanlage noch mit Gefahren durch den elektrischen Strom gerechnet werden musste. Die Photovoltaikanlage wurde teildemontiert und die Paneele untereinander getrennt. Mit Hilfe von speziellen Motorkettensägen wurde die Dachhaut geöffnet um eine etwaige Ausbreitung in der Dämmung des eingeschossigen Gebäudes zu unterbinden.

Der Einsatz konnte gegen 15:00 Uhr beendet werden. An der Einsatzstelle waren Kräfte aller Feuerwachen der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Wiesbaden-Schierstein sowie der Rettungsdienst mit einem Rettungswagen im Einsatz. Während des Einsatzes war die Feuerwache 2 durch die Freiwillige Feuerwehren Kastel und Kostheim besetzt, die für parallele Einsätze bereit standen.