Bereits zum 11. Mal wurde am Dienstag, 17. Dezember, im Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden der George-Konell-Förderpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden verliehen. Der Wiesbadener Schüler Aaron Bitzer erhielt die mit 500 Euro dotierte Auszeichnung für seine Kurzgeschichte „Rendezvous“. Der Anerkennungspreis in Form eines Buchgutscheins ging an die Schülerin Kira Link für ihre Erzählung „Wiedersehen“.

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Bitzer überzeugte die ehrenamtliche Jury bestehend aus dem Lehrer Ulrich Poessnecker, der Verlegerin Brigitte Forßbohm, der Buchhändlerin Elke Deichmann, der Journalistin Mara Pfeiffer sowie der Preisträgerin 2017, Lina-Marie Brandes, vor allem durch seine präzisen Beobachtungen, seinen originellen Sprachstil sowie seinen humorvollen Ton, in dem auch Themen wie Unsicherheit und Einsamkeit sensibel behandelt werden. Aaron Bitzer besucht die 12. Klasse der Diltheyschule.

Der diesjährige Anerkennungspreis in Form eines Buchgutscheins ging an die Schülerin Kira Link für ihre Erzählung „Wiedersehen“. Diese besticht durch ihre mitreißende Dynamik der Monologform sowie die zum Nachdenken anregenden, geschickt platzierten Leerstellen in der Narration. Kira Link besucht die 12. Klasse des Carl-von-Ossietzky-Gymnasiums.

Besonderer Höhepunkt der Verleihung waren die szenischen Lesungen der ausgezeichneten Geschichten durch die Schauspieler Katalyn Hühnerfeld und Oliver Wronka. Musikalisch abgerundet wurde der Abend stimmungsvoll von Leo Stoll und Kristina Boos von der Wiesbadener Musikschule. Insgesamt gab es in diesem Jahr 14 Einreichungen, wobei elf von jungen Autorinnen und drei von jungen Autoren stammten. Bewerben konnten sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 12 aller Wiesbadener Schulen.

Der George-Konell-Förderpreis wird seit 1997 vergeben und wurde von Ilse Konell, der Witwe des in Wiesbaden ansässigen Dichters George Konell gestiftet.

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