Foto: Meikel Dachs | BoostyourCity.de

Nachrichten Frankfurt – Frankfurt ist vor allem für seine Finanzindustrie bekannt, deren größte Vertreter sich ohne viele Ausnahmen in der Main-Metropole niedergelassen haben. Doch auch aus touristischer Hinsicht hat Frankfurt vom Römer bis zum Main Tower einiges zu bieten. Während aktuell einige Einbußen hingenommen werden müssen, machen sich die Verantwortlichen längst Gedanken um die Zukunft. Wie kann der Tourismus weiter angekurbelt werden?


2022 soll Flughafen-Terminal 3 öffnen

Der wichtigste deutsche Flughafen steht bekanntlich in Frankfurt. Hier ist die Heimat der Lufthansa, die aus Hessen in alle Welt fliegt. Trotz der Größe der vorhandenen beiden Terminals wurden die Kapazitäten langsam knapp. Zu viele Menschen nutzen Frankfurt als Start, Ziel oder Transitflughafen. Entsprechend der steigenden Besucherzahlen entschied sich der Konzern Fraport dazu, ein drittes Terminal zu bauen. Dieses soll laut fraport.de 2023 fertiggestellt werden, um nicht dasselbe Schicksal zu erleiden, das den berühmt-berüchtigten Berliner Hauptstadtflughafen traf. Vor allem technische und strukturelle Risiken seien bei einer längeren Verzögerung der Fertigstellung zu erwarten. Damit wären wiederum exponentiell steigende Kosten verbunden. Sollte die Fertigstellung plangemäß gelingen, kann der Frankfurter Flughafen seine Besucherzahlen abermals deutlich steigern und wäre für die künftigen Jahre im Nah- und Ferntourismus gut aufgestellt.

Besondere Veranstaltungen als Besuchermagnet

Im Hinblick auf bedeutsame Veranstaltungen hat sich Frankfurt in den letzten Jahren ebenfalls immer weiterentwickelt. Das liegt unter anderem an der Commerzbank-Arena, in der neben den Fußballspielen von Eintracht Frankfurt auch viele Konzerte stattfinden. Ob Rihanna, Robbie Williams oder Coldplay – alle waren sie in den letzten Jahren in Frankfurt zu Gast. Sobald die großen Stars wieder nach Deutschland kommen, sollte sich die Stadt und deren große Veranstalter um sie bemühen. Als regelmäßige Alternative für Veranstaltungen kommen kleinere Hallen oder Etablissements wie die nahegelegene Spielbank Bad Homburg infrage. Seit 1841 finden hier regelmäßig Events statt, die Spieler aus ganz Deutschland anziehen, etwa das Jackpot Festival, bei den alle 30 Minuten 500 Euro unter allen Spielern an den Automaten verlost werden. Die große Spannung, die seit über einem Jahrhundert in Spielbanken wie in Bad Homburg vorherrscht, hat sich längst auch auf das Internet ausgebreitet. Wie deutschlandslots.com berichtet, stellen die besten Online-Casino-Betreiber über 1.000 verschiedene Spiele bereit, die immer stärker an das „echte“ Casino erinnern. Das liegt vor allem an der riesigen Varianz.

Hamburg, Köln und Wien als Benchmark

Selbst wenn das Tourismus-Gesamtbild der letzten Jahre insgesamt positiv ist, hat die Stadt laut fr.de eine Studie beauftragt, um herauszufinden, wo zusätzliches Potenzial für die Zukunft besteht. Aus den ersten Befragungen ging hervor, dass sich Frankfurt touristisch vor allem mit Zielen wie Hamburg oder Köln im Inland sowie Wien im Ausland misst. Zwei Punkte seien dabei besonders relevant. Durch das sinkende Alter der Reisenden sei es immer wichtiger, Orte anzubieten, die sich in den sozialen Medien teilen lassen. Hier hat Frankfurt grundsätzlich einiges zu bieten; man bedenke nur den Eisernen Steg. Neben den Motiven versuchten zudem immer mehr Besucher, in den wahren Alltag vor Ort einzutauchen. Deshalb gilt der Fokus der Erschaffung besonderer Erlebnisse, wie sie traditionell in genau diese hessische Metropolregion gehören.

Die Umsetzung der genannten Touristenpläne sollten sicherstellen, dass auch in den kommenden Jahren große Besucherscharen nach Frankfurt am Main kommen. Bei so vielen Attraktionen fragt man sich zurecht: warum auch nicht?