Freizeit. Aus Großbritannien und den USA kommend, wird sogenanntes Cashback hierzulande immer beliebter. Im Gegensatz zum schon bekannten Payback gibt es bei Cashback tatsächlich Geld zurück. Hier eine ausführliche Information darüber, wie das Ganze genau funktioniert und was man als Käufer wissen sollte.


Ursprung

Ähnlich wie Payback entstand Cashback aus dem sogenannten Affiliate Marketing. Dabei bewirbt oder empfiehlt der Werbepartner eines Händlers, der sogenannte Affiliate Marketer, ein bestimmtes Produkt. Üblicherweise handelt es sich dabei um das Produkt eines Online-Händlers in einem Webshop. Sobald ein Kunde sich nun entscheidet, auf den beworbenen Link zu klicken – und damit einen Kauf beim jeweiligen Händler tätigt – erhält der Werbepartner automatisch eine vorher abgemachte Provision. Somit trägt der Affiliate Marketer zum Erfolg des Unternehmens bei, verdient aber mit seiner Strategie zusätzlich selbst Geld.

Wie funktioniert Cashback

Beim Cashback-System gibt der Affiliate Marketer einen Teil seiner Provision an den Endkunden weiter. Damit wird dem Kunden etwas zurückgegeben, womit man ihn stärker an den jeweiligen Händler bindet. Letztendlich ist Cashback also – genauso wie Payback – ein Bonussystem, um die Kundenbindung an einen Händler zu erhöhen und um neue Kundenkreise zu gewinnen.

Cashback ist damit eigentlich eine Win-Win-Situation für drei verschiedene Parteien. Der Händler erhöht die Bindung zu alten oder neuen Kunden. Der Marketer erhält Provision, verdient also damit Geld. Und dem Kunden wird Geld zurückgegeben, worüber er sich selbstverständlich freut. Trotzdem sollte man als Käufer vorsichtig sein. Schließlich funktioniert Cashback, genauso wie Payback über einen psychologischen Trick. Dem Kunden wird trotz eines Kaufes etwas zurückgegeben. Im ersten Moment spart er sich also Geld. Doch aufgrund dieser Einsparung steigt hingegen die Wahrscheinlichkeit, dass er in Zukunft häufiger bei besagtem Händler konsumiert. Somit bringt Cashback vor allem den Händlern Geld ein.

Cashback in Deutschland

Im Gegensatz zu Payback – das vor allem in der realen Welt betrieben wird – ist Cashback ein Online Geschäft. Mittlerweile gibt es auch in Deutschland eine ganze Menge an voneinander unabhängigen Cashback-Portalen. Ob man also ein paar neue Kopfhörer bestellen will, neue Kleidung braucht oder mithilfe eines Verivox DSL Vergleichs DSL-Anbieter wechseln möchte: Online Cashback-Portale bieten letztendlich Konsumgüter aus verschiedensten Richtungen an. Dabei ist der Markt relativ unübersichtlich und ungeordnet.

Aufgrund dessen kann man einerseits mit relativ geringen Vorkenntnissen schnell ein Nebengeschäft als Affiliate Marketer beginnen. Man öffnet ein Cashback-Portal und verdient sich, sobald passende Partner an Land gezogen sind, schnell Geld dazu. Auf der anderen Seite führt dies oft dazu, dass Portale weniger darauf achten, Kunden an Ihren Partnershop zu binden. Sondern sie versuchen eher, Kunden für ihr eigenes Portal zu gewinnen.

Auch wenn man als Kunde bei Cashback-Portalen eine gewisse Umsicht walten lassen und nicht blind jedem angebotenen Schnäppchen folgen sollte, so kann man bei intelligenter Nutzung dennoch gutes Geld sparen. Am besten also ein wenig Acht geben, dann lohnt sich das ein oder andere Angebot definitiv auch als Käufer.