Seit Monaten schon fehlen an den Ortseingängen von Wackernheim immer wieder Ortsschilder. Kaum wird ein Neues montiert, ist es auch schon wieder weg.

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„Das ist mittlerweile zum Volkssport geworden“ sagte Wackernheims Bürgermeisterin Sybille Vogt BoostyourCity | Rhein-Main-Nachrichten gegenüber. Am Anfang hat sie das noch richtig sauer gemacht, doch im Laufe der Zeit sieht sie das Treiben eher gelassen.

Neues Ortsschild von Heidesheim aus kommend

Foto: Thorsten Lüttringhaus

Seit zwei Tagen hängt, zumindest von Heidesheim aus kommend, ein „neues“ Ortsschild am Ortseingang. Von den Maßen und Farbe kommt es dem Original sehr nahe, doch die Aufschrift entspricht eher nicht den offiziellen Vorschriften.

„Wackernheim bleibt Wackernheim, selbst wenn was anderes draufsteht“

In Anlehnung an die zum 01.07.2019 bevorstehende Eingemeindung zu Ingelheim, machen sich hier wohl die Gegner Luft und zeigen deutlich was sie davon halten, dass Wackernheim ab dem Sommer ein Stadtteil von Ingelheim wird.

Emotionales Thema

„Das ist hier in Wackernheim ein sehr emotionales Thema“ so die Ortsbürgermeisterin weiter. Mit einem Schmunzeln berichtet Sybille Vogt, dass ihr persönlich das „neue Ortsschild“ gut gefalle. Einen Grund dieses zu entfernen sieht sie nicht. Zumal es auch nicht in der Zuständigkeit der Gemeinde läge, sondern für die Ortsschilder der Landesbetrieb Mobilität (LBM) zuständig sei.

Ihrer Verpflichtung als Ortsoberhaupt, immer wieder darauf hinzuweisen dass es sich um eine Straftat handelt, ist sie mehrfach nachgekommen. So auch immer wieder im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde. Die Kosten für die Erneuerung eines Ortsschildes belaufen sich auf etwa 500 Euro pro Schild.

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