Mögen alles, was gut ist: Bienen und Wespen. Symbolfoto: Boostyourcity
Mögen alles, was gut ist: Bienen und Wespen. Symbolfoto: Pixabay

Die Wespenstation steht an. Wer draußen trinkt oder isst, für den können sich die Insekten zu Plagegeistern entwickeln – und zu einer Gefahr, wie die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland warnt.

Am gefährlichsten seien Stiche in Mund oder Rachen, teilt die AOK mit. Passieren könne das, wenn jemand Wespen in Essen oder Getränken übersieht. Deswegen sollten Kinder draußen nicht unbeaufsichtigt essen oder trinken. Empfehlenswert sei es für Erwachsene, Getränke immer abzudecken und auf Dosen zu verzichten. Aus einem Strohhalm zu trinken, sei eine sichere Vorsorge gegen einen Stich.

Ist es trotzdem passiert und hat die Wespe im Rachen zugestochen, empfiehlt die AOK, schnellstmöglich einen Arzt aufzusuchen und gegen die Schwellung Eiswürfel zu lutschen. Wer an einer weniger sensiblen Stelle gestochen wird, der solle die Folgen beobachten: Wird die Rötung größer, entstehen Quaddeln auf der Haut oder beschleunigt sich der Puls, dann empfiehlt die Kasse ebenfalls, einen Arzt aufzusuchen. Für Allergiker sei die Gefahr entsprechend größer.

Für alle Gestochenen empfiehlt die AOK die folgenden Sofortmaßnahmen: Möglichst schnell den Stachel vollständig entfernen und danach die Stichstelle kühlen. Auch können erst einmal klassische Hausmitteln Linderung versprechen, also Zwiebeln auf den Insektenstich oder kalte Alkoholumschläge, etwa mit Franzbranntwein.