von links nach rechts: Thomas Röth (Stadtwald), Förster Florian Diehl, der Vater von Herrn Diehl, die Grafikerin Martina Voegtler, Dr. Joachim Gerhard (1. Vorsitzender des Historischen Vereins), der Autor Dr. Peter Haupt (mit Broschüre in der Hand) und Dr. Gabriele Mendelssohn.

Vor 75 Jahren, am 17. August 1943, stürzte im Ingelheimer Wald, 870 Meter süd-südöstlich der Emmerichshütte, bei Stromberg /Rheinböllen, ein amerikanischer Bomber vom Typ Boeing B-17F „Flying Fortress“ / „Fliegende Festung“ ab.

Das Flugzeug war auf dem Weg nach Schweinfurt über dem Soonwald abgeschossen worden. Die zehnköpfige Besatzung konnte sich retten und geriet in Gefangenschaft. Reste des Flugzeugs wurden inzwischen geborgen. In der neu erschienen Publikation von Dr. Peter Haupt werden die Bedeutung des Platzes als Kulturdenkmal für die  Allgemeinheit und die Bedrohung der Überreste durch Raubgräber und „Vermisstenforscher“ aus verschiedenen Blickwinkeln heraus betrachtet. Dabei stellt der Autor die Funde vor und beleuchtet sowohl ihre technische als auch ihre historische Seite.

Die neue Broschüre „Die Absturzstelle eines amerikanischen Bombers im Ingelheimer Wald. Ein Kulturdenkmal des Zweiten Weltkriegs und der Denkmalschutz“ von Dr. Peter Haupt ist soeben erschienen und wird am 22. August 2019 offiziell vorgestellt. Herausgeber der Schrift ist das Museum bei der Kaiserpfalz der Stadt Ingelheim mit finanzieller Unterstützung des Historischen Vereins Ingelheim e. V..

Die Broschüre kostet 14.50 Euro und kann im Museum bei der Kaiserpfalz erworben werden. Eine Bestellung per Telefon 06132 – 714701 oder E-Mail info-museum@ingelheim.de mit anschließendem Versand ist ebenfalls möglich.