Nachrichten Rheinhessen | In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gingen mehrere Notrufe bei der Polizei ein. Die Anrufer meldeten ab 00:27 Uhr Geisterfahrer am Autobahnkreuz Alzey in Fahrtrichtung Mainz.

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Der Fahrer flüchtete vor der Polizei

Der letzte Notruf ereignete sich in Höhe der Anschlussstelle Wörrstadt. Dank der Fahrzeugbeschreibungen und übermittelten Kennzeichenfragmente konnte ein entsprechendes Auto in Höhe Klein-Winternheim von einem Streifenwagen aufgenommen werden. Der PKW fuhr mittlerweile jedoch in die korrekte Fahrtrichtung.

Als der Fahrzeugführer anschließend in Höhe Klein-Winternheim einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, reagierte er nicht auf Anhaltesignale der Polizei und versuchte sogar noch das Polizeifahrzeug zu überholen. Erst nachdem er von einem weiteren Streifenwagen ausgebremst wurde und ein Weiterer sich direkt hinter dem Fahrzeug befand, konnte er angehalten und kontrolliert werden.



Der Falschfahrer hatte 1,51 Promille

Bei dem 37-jährigen Fahrer aus Baden-Württemberg konnte eine Atemalkoholkonzentration von 1,51 Promille festgestellt werden. Zudem gab er zu, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Eine geringe Menge konnte hiervon auch in dem PKW aufgefunden werden.

Der Führerschein des Fahrers wurde sichergestellt und eine Blutprobe entnommen. Es wurden mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis (Ausländische Fahrerlaubnis wurde nicht umgeschrieben) und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.

Die Autobahn A63 in Höhe Klein-Winternheim musste zur Einsatzbewältigung kurzzeitig gesperrt werden.

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