Nachrichten Mainz | Aufgrund der steigenden Zahl von Coronafällen werden viele Veranstaltungen bundesweit abgesagt. Der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Mainz tagte am heutigen Mittwoch mit dem zuständigen Gesundheitsamt.

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Der traditionelle und beliebte Mainzer Rhein-Frühling wird abgesagt. Nach Informationen von Boost your City (14:20 Uhr) sollen alle Veranstaltungen bis zum 13. April vorerst nicht stattfinden. Das bestätigte die Stadt Mainz auf einer Pressekonferenz um 17 Uhr. Auch das Mainzer Marktfrühstück ist von der Allgemeinverfügung der Stadt Mainz betroffen und wird verschoben. Ein neuer Termin steht noch nicht fest. Auch Demonstrationen mit mehr als 1.000 Teilnehmern werden nicht stattfinden dürfen.

Bis zum 13. April werden ebenfalls keine Fußballspiele mit Zuschauern stattfinden. Ob die Spiele verschoben werden oder als Geisterspiele stattfinden, kann noch nicht gesagt werden. Das Gutenbergmuseum wird außerdem aufgrund einer erhöhten Ansteckungsgefahr vorübergehend geschlossen.

Ein Ausweich-Termin für den Mainzer Rhein-Frühling könnte erst verhandelt werden, wenn die Situation dieses ermöglicht, so teilte man uns mit. Die Veranstaltung hätte vom 4. April bis zum 19. April an dem Mainzer Rheinufer stattfinden sollen. Die Kirmes hat in den letzten Jahren zwischen dem Kaisertor und der Theodor-Heuss-Brücke tausende Besucher angezogen. Der Grund der Absage ist, wie bei der Rheinland-Pfalz Ausstellung, der Coronavirus.

Der Coronavirus lähmt zunehmend das öffentliche Leben

Auf Veranstaltungen und Volksfesten ist die Möglichkeit der Rückverfolgbarkeit von Kontaktpersonen extrem schwierig. Unter ungünstigen Bedingungen kann es zudem zu einer Übertragung auf viele Personen gleichzeitig kommen.

Schausteller hoffen auf Unterstützung

Die bereits erfolgten Absagen von Volksfesten, sowie die bevorstehenden Absagen bedeuten für die Schausteller einen Totalausfall. Der Deutsche Schaustellerbund e.V. (DSB) forderte bereits am 10. März für betroffene Unternehmen Soforthilfen. Diese sollten vom Bund, den Ländern oder von Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Diese könnte in Form von Stundung von Steuern und laufenden Verbindlichkeiten, Steuererleichterungen und Liquiditätshilfen bestehen. (wir berichteten)

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