Anfang der kommenden Woche startet eine neue Bauphase bei der Umgestaltung des Verkehrsknotenpunktes Ringkirche. Bis zum 20. April wird dadurch auf der Rheinstraße in Richtung Ringkirche und auf dem Kaiser-Friedrich-Ring in Richtung Sedanplatz nur je eine Fahrspur für alle Verkehrsarten zur Verfügung stehen.


Einschränkungen auch für Fußgänger

Mit Stau-Bildung muss gerechnet werden. Pendler werden daher gebeten, den Bereich Ringkirche großräumig zu umfahren. Auch für den Fußverkehr gibt es Einschränkungen wegen der Bauarbeiten. Fußgänger werden die nördliche Querung des Ringes an der Ringkirche in Richtung der Dotzheimer Straße und die Querung der Rheinstraße parallel zum 1. Ring wird in diesem Zeitraum nicht überqueren können.

Die umfangreiche Neugestaltung an der Ringkirche dient sowohl der klaren Gliederung und Spurführung im Kreuzungsbereich als auch der generellen Ertüchtigung der Ampelanlagen für die neue digitale Verkehrsteuerung DIGI-V. Zusätzlich wird die gesamte Kreuzung für einen barrierefreien Fußverkehr modernisiert, und es werden die Voraussetzungen für einen durchgängigen Fuß- und Fahrradweg in der Alleemitte vom Sedanplatz bis zur Oranienstraße geschaffen.

Weitere Bauarbeiten in Wiesbaden

Zudem werden in der nächsten Woche weitere Ampelanlagen auf dem 1. Ring, dem 2. Ring und der unteren Schiersteiner Straße in Höhe Niederwaldstraße für die digitale Verkehrssteuerung DIGI-V ertüchtigt. Am Montag, 12. April, wird dafür der Verkehr am Knotenpunkt Kaiser-Friedrich-Ring / Biebricher Allee zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr mit Verkehrsposten geregelt. Am Dienstag, 13. April, sind die Ampeln am Dürerplatz an der Reihe. Auch hier wird der Verkehr zwischen 10 und 12 Uhr durch Verkehrsposten geregelt. Am 13. und 14. April kann es auch zu Verkehrsbehinderungen an den Einmündungen von Klopstock- und Wielandstraße auf den 2. Ring kommen.

Hessischer Luftreinhalteplan wird umgesetzt

Die Baumaßnahmen sind Teil des hessischen Luftreinhalteplans für Wiesbaden, mit dem vor Gericht ein Dieselfahrverbot abgewendet werden konnte. Planung und Ausführung werden durch das Tiefbau- und Vermessungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden gesteuert.

Ziel von DIGI-V ist eine optimierte Verkehrssteuerung für alle Verkehrsteilnehmer bei gleichzeitiger Einhaltung der gesetzlichen Schadstoffgrenzwerte. Dazu müssen derzeit alle relevanten Ampeln im Stadtgebiet mit Sensoren und Netzwerkkomponenten aufgerüstet werden. Das ist die Voraussetzung, um Mitte des Jahres eine neue leistungsfähige digitale Verkehrsteuerungssoftware einsetzen zu können.