Zum Tag der Offenen Tür kamen auch zahlreiche Vertreter aus der Politik. Foto: Hospizverein Illtal

Eppelborn. „In der Literatur gibt es eigentlich nur zwei große Themen: die Liebe und den Tod.“ Das Zitat stammt von Deutschlands berühmtesten Buchkritiker: Marcel Reich-Ranicki. Die Liebe und den Tod verbindet auch der Verein „Hospizteam Illtal“, der vor einem Jahr gegründet wurde, und nun seine Arbeit während eines „Tag der Offenen Tür“ vorgestellt hat.

Hospiz bedeutet, Menschen auf dem Weg zu begleiten, die wissen, dass dieser Weg nun bald sein Ende finden wird. Das bedeutet: seelische Not ertragen zu helfen, Ängste nehmen und Zuversicht schenken.

Seine Geschäftsstelle hat der Verein in der Eppelborner Koßmanstraße. Dort stellte der Vorsitzende Jürgen Doods nun die Arbeit vor: Als sich der Verein vor gut einem Jahr zusammen gefunden habe, sei das Ziel gewesen, den Betroffenen zu helfen und deren Angehörigen, so weit es geht, zu entlasten.

Das Interesse an dem Tag der Offenen Tür war groß. Auch die Politik war vertreten: Die Bürgermeister und Ortsvorsteher von Eppelborn, Dr. Andreas Feld und Berthold Schmitt (beide CDU) brachten Spenden mit. „Sie schenken den unheilbar Kranken und ihren Familien kostbare Augenblicke, in denen die Krankheit in den Hintergrund tritt“, würdigte Bürgermeister Feld die Arbeit.

Unterstützt wird der Verein durch örtliche Geschäftsleute. So sorgten die Bäckerei Schäfer aus Ottweiler und der Partyservice Haas dafür, dass die Gäste nicht hungern mussten. Das Duo „Kento“ sorgte für den musikalischen Rahmen.