Symbolbild Pixabay

Nachrichten Schwerin – An diesem Sonntagnachmittag gegen 16:30 Uhr meldete der Fahrdienstleiter der Deutschen Bahn AG der Bundespolizei Schwerin zwei Personen im Gleisbereich auf der Bahnstrecke Crivitz – Parchim.


Die Beamten fuhren auf schnellstem Weg zum Einsatzort und die Zugausfahrt wurde durch den Fahrdienstleiter gestoppt. Vor Ort stellten die Polizisten einen 43-Jährigen mit seinem vierjährigen Kind fest. Das Unfassbare war, dass der Mann sich bereits etwa 20 Minuten im Gleisbereich auf Höhe der Eldebrücke mit seinem Kind aufhielt und Steine auf die Gleise legte. Durch sein Handeln gefährdete er nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seines Kindes, welches sich ebenfalls die ganze Zeit in den Gleisen aufgehalten haben soll.

Ein gefährlicher Leichtsinn, der tödlich enden kann! Bei einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern haben Züge einen Bremsweg von etwa 1000 Metern. Die Bundespolizei warnt eindringlich vor dem Betreten von Gleisanlagen, da hier Lebensgefahr. besteht. Im Bereich der Gleisanlagen kommt es immer wieder zu tragischen Unfällen, die vermeidbar sind. Meist werden die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen bestehen, unterschätzt. Die Züge werden oft zu spät wahrgenommen, da sie sich nahezu geräuschlos nähern.

Es entstanden etwa 10 Minuten Verspätung durch den eingestellten Zugverkehr. Die Bundespolizeibeamten belehrten den Vater vor Ort und nahmen eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gegen ihn auf. Weitere Ermittlungen zu möglichen strafbaren Handlungen in diesem Zusammenhang dauern an.