Grafik: BoostyourCity

Nachrichten Rhein-Main | Bisher verlief der Winter warm und teilweise sehr nass. Jetzt wird es auch noch äußerst stürmisch. Denn Böen von über 100 Stundenkilometern werden im Rhein-Main Gebiet erwartet. Doch nicht nur die Region ist davon betroffen. In weiten Teilen Europas ist mit dem Sturm zu rechnen.

 


Orkantief „Sabine“ nähert sich

Seit geraumer Zeit hat sich über dem Atlantik eine Art „Rennbahn“ gebildet. Ein Tiefdruckgebiet nach dem anderen rauscht von Westen her Richtung Kontinent. Das machte sich hier bisher überwiegend mit Dauerregen bemerkbar.

Viele Modellberechnungen zeigen jetzt zusätzlich zu dem Regen auch heftigen Sturm. Grund dafür ist, dass sich ab Sonntag ein Tief besonders stark entwickelt. Dies zieht über Schottland und die Nordsee hinweg und trifft auch die Rhein-Main Region.

Bei dem Sturm sind erhebliche Schäden zu erwarten. Aufgrund vermutlich umstürzender Bäume sollte man sich drauf einstellen, dass es Sonntagabend, Montag und Dienstag auf den Straßen und Schienen zu erheblichen Behinderungen kommen kann.

Am Sonntag geht es los

Ab dem Vormittag nimmt der Wind deutlich an Stärke zu. In den Mittelgebirgen wird es teilweise schon sehr stürmisch. Mit dem heftigen Wind kommen die Regenwolken, sodass es in der zweiten Tageshälfte nasser wird. Ab dem Abend wird der Sturm auch in den Tälern erwartet. Die Böen können nach und nach zwischen 90 und 110 Stundenkilometern erreichen.

Mit starken Regengüssen wird in der Nacht zu Montag der Höhepunkt des Sturms erwartet.  Orkanböen mit einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern sind möglich. Am Montag selbst werden weitere Böen erwartet, die nur vorübergehend mal nachlassen. Dazu gibt es sehr wechselhaftes Wetter.

Einen zweiten und möglicherweise noch einmal heftigen Sturm erwartet man am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag. Auch hier könnten noch einmal Böen um die 100 Stundenkilometer auftreten. Ab Dienstag lässt der Sturm wieder nach.

So bereiten Sie sich vor

  • Außenstehende Mülltonnen sichern und Gartenmöbel wegschließen
  • Außenstehende Blumentöpfe und andere bewegliche Gegenstände in Sicherheit bringen
  • Fahrzeuge in der Garage oder mit großem Abstand von Häusern und Bäumen parken.
  • Türen und Fenster schließen (auch evtl. vorhandene Dachluken bedenken)
  • Dachziegel mit Sturmhaken sichern
  • Kaminabdeckungen, Antennen und Satellitenschüsseln regelmäßig auf Stabilität überprüfen

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