Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachrichten Mainz | Die Corona-Pandemie dürfte die meisten Unternehmen und Einrichtungen aber auch Privatpersonen einiges kosten. Auch für die Universitätsmedizin Mainz entstehen durch die Pandemie Mehrkosten. In einem an diesem Freitag vom Landtag in Mainz veröffentlichen Schreiben bat die Uniklinik um eine Erweiterung der Kreditlinie um 250 Millionen Euro.

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Behandlung von Corona-Patienten nicht kostendeckend

„Um den Betrieb und die adäquate Patientenversorgung aufrechthalten sowie den sonstigen finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können, wird bis Ende 2020 ein Volumen in Höhe von bis zu 250 Millionen Euro benötigt“, schrieb die Klinik.

Unter anderem begründet die Klinik das mit Kosten für die benötigte Schutzkleidung und Verbrauchsmaterialien. Zudem müsse das Kontingent an Betten für Corona-Patienten frei gehalten werden und könne daher nicht für anderen Patienten genutzt werden. Die Behandlung der Corona-Patienten sei jedoch nicht kostendeckend. Man gehe von einem nachhaltigen Rückgang der Erlöse aus, heißt es in dem Schreiben.

Zusätzliche Kreditmittel von großer Bedeutung

Voraussichtlich, so die Uniklinik, werde es zu einer erheblichen Knappheit der Finanziellen Mittel kommen, denn ein Ende der Pandemie sei noch nicht absehbar. Die aktuelle Situation müsse bestmöglich bewältigt werden. Um das zu ermöglichen, seien die zusätzlichen Kreditmittel seien von großer Bedeutung. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages wird darüber voraussichtlich in der nächsten Sitzung am 7. Mai entscheiden.

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