Nachrichten Rheinhessen – An diesem Freitag um 14:29 Uhr kam es auf der Autobahn A63 in Fahrtrichtung Alzey, zwischen den Anschlussstellen Saulheim und Wörrstadt zu einem Verkehrsunfall mit vier Beteiligten Personen, bei dem der Unfallverursacher anschließend seinen Führerschein abgenommen bekam.

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Der 23-Jährige Unfallverursacher fuhr auf dem linken Fahrstreifen mit etwa 130 Stundenkilometer, als das mit einigem Abstand vor ihm fahrende Fahrzeug einer Alzeyerin aufgrund des Verkehrs plötzlich langsamer fahren musste. Wahrscheinlich aus Unachtsamkeit und einer für den Abstand zu hohen Geschwindigkeit reagierte der 23-Jährige, der noch zwei ebenfalls junge Beifahrer hatte, zu spät, sodass er auf das Fahrzeug vor ihm auffuhr. Durch den Unfall wurde die Fahrerin aus Alzey leicht verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Der Unfallverursacher stand unter dem Einfluss von Drogen

Der linke Fahrstreifen musste zur Unfallaufnahme und zur Bereinigung der Fahrbahn zeitweise gesperrt werden, wodurch es zu einem deutlichen Rückstau kam. Die Polizeibeamten kontrollierten bei der Unfallaufnahme auch die Verkehrstüchtigkeit des 23-jährigen Unfallverursachers, wobei sich raus stellte, dass er Drogen konsumiert hatte. Daraufhin fanden die Beamten auch eine kleine Menge an Cannabis im Fahrzeug.

Den 23-Jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, Gefährdung des Straßenverkehrs und wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Außerdem wurde der Führerschein des Fahrers durch die Polizei einbehalten. Außer den strafrechtlichen Konsequenzen erwarten den Unfallverursacher auch wirtschaftliche Folgen, da neben dem hohen Fahrzeugschaden auch fraglich ist, inwieweit die KFZ-Versicherung Regressansprüche gegen den unter Drogeneinfluss stehenden Unfallverursacher stellen wird. Positiv bemerkte die Polizei, dass die übrigen Verkehrsteilnehmer vorbildlich die Rettungsgasse bildeten.

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