Nach einer Gesichtsrekonstruktion könnte der unbekannte Tote so ausgesehen haben | Foto: Polizei

Am 3. Oktober vergangenen Jahres machten Pilzsammler in der „Dippoldiswalder Heide“, südlich von Dresden, einen unheimlichen Fund:  Sie fanden im Wald ein Skelett.

Zwar befindet sich der Fundort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, doch da die Identität des Toten bis heute ungeklärt ist, kann die Person von überall her kommen. Die Ermittlungen der Polizei brachten, zumindest was Geschlecht und Alter betrifft, neue Erkenntnisse.

Jugendlicher zwischen 12 und 17 Jahren

Rund ein halbes Jahr nach dem Fund geht die Polizei davon aus, dass es sich bei dem Leichnam um einen männlichen Toten handelt. Das Alter bewegt sich zwischen zwölf und 17 Jahren. Zudem habe der Junge mittel- bis dunkelblonde Haare gehabt.

Auch konnten die Experten des Landeskriminalamtes (LKA) Magdeburg durch Rekonstruktion dem Toten ein Gesicht geben.

Foto: Polizei

Auch wurde über die Zähne eine DNA ermittelt, doch hat ein Abgleich in Datenbanken keinen Treffer ergeben. Ebenfalls Hilfreich zur Ermittlung der Identität könne die Halskette sein, die bei der Leiche Gefunden wurde. Die Kette ist aus Naturfaserband mit vier Kugeln.

Todesursache noch unklar

Trotzt Untersuchungen der Rechtsmedizin ist bisher noch ungeklärt, wie der Jugendliche starb. Ob Unfall, Suizid, Erkrankung oder ein anderes Verbrechen, die Ermittler tappen noch völlig im Dunkeln.

Die Polizei bittet nun um Unterstützung. Wer Hinweise zu der Identität des Jungen geben kann, sollte sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0351/4832233 melden.