Symbolfoto: Simon Schwede

Der „Verband natürlicher Weihnachtsbaum“ rechnet mit einer „großen Nachfrage“ an Christbäumen. Viele würden im kleinen Kreis zuhause feiern und sich entsprechend einrichten wollen. Angesichts von Hygienekonzepten sei der Verkauf an öffentlichen und privaten Plätzen möglich.

„Gemeinsam stellen wir nach den Vorgaben der Bundesländer und aktuellen Einschätzungen der Kreis- und Stadtverwaltungen sicher, dass der Baumverkauf unter unbedenklichen Bedingungen stattfinden kann“, sagt Benedikt Schneebecke. Er ist Vorsitzender des „Verbands natürlicher Weihnachtsbaum“.

Zum Konzept gehören Stationen am Eingang, an denen sich die Besucher die Hände desinfizieren können. Die Händler sollen die Kunden dazu auffordern, Abstand zu halten. Mit Markierungen und Absperrungen werden deren Wege geleitet. Das gelte sowohl für den Verkauf auf privatem wie auf öffentlichem Gelände – etwa auf Supermarkt-Parkplätzen.

Dass die Bäume meist draußen verkauft würden, helfe bei den Vorsichtsmaßnahmen, sagt Schneebecke: „An der frischen Luft ist Corona fast kein Problem“, zitiert er die Webseite des Vereins „Deutsche Lungenstiftung“. Denn draußen würden sich die Aerosole schneller verdünnen.

Der Verband natürlicher Weihnachtsbaum ist ein eingetragener Verein. Er vertritt nach eigenen Angaben mittelständische und führende Weihnachtsbaumerzeuger und setze sich für den Erhalt der Tradition ein.