Kurt Steinkönig beim Denkmalfest des KCK | Foto: Frank Maier

„Der Prinz von Akadien“ ist in endgültig in den Narrenhimmel zu Gott Jokus aufgestiegen. Kurt Steinkönig, ein Urgestein der Mainzer Fastnacht, ist am Montag (16.09.2019) im Alter von 84 Jahren gestorben.

Steinkönig begann seine Fastnachtskarirere 1976 bei den „Singenden Kellermeistern“, für die er auch direkt nach den ersten gemeinsamen Proben, zahlreiche Texte und Potpourris schrieb.

Anfang der 1990er Jahre lud ihn, der ebenfalls legendäre Heinz Becker (Ich hab so Angst vor meiner Frau) zum BCV nach Bodenheim auf die Herrensitzung ein.

„Zack, wie ein Kugelblitz, hier kommt der Wingertschütz“. Diesen Auftritt selbst, sah Steinkönig als eigentlichen Durchbruch, nachdem er dort nach seinem Vortrag als „Wingertschütz“ nicht mehr von der Bühne gelassen wurde und seine Zugabe gesanglich gestaltete.

So entdeckte ihn auch der damalige KCK-Präsident Jürgen Müller. Mit dem „Prinzen von Arkadien“ feierte Steinkönig seine großen Erfolge. So stand er auch in der Mainzer Fernsehfastnacht gleich acht Mal auf den närrischen Brettern. Doch nicht nur der „Prinz von Arkadien“ machte ihn berühmt, auch mit seinen Auftritten als „Papageno“ begeistert der KCK-Aktive Kurt Steinkönig die Narren.

Kurt Steinkönig wurde am 28. April 1935 in Karlsruhe Maxau geboren und lebte seit 1968 in Mainz. Die letzten 21 Jahre lebte er in Mainz-Laubenheim, wo im zu Ehren 2017 in der dortigen Ortsverwaltung eine Ausstellung “Kurt Steinkönig – 44 Jahre Fastnacht” präsentiert wurde.