Symbolfoto Audi Q7: Pixabay Webandi

Saarbrücken. Ein SUV-Fahrer hat am Sonntag einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Auf der B51 im Industriegebiet Bübingen kam er auf die Gegenfahrbahn und rammte drei Wagen. Einer der entgegenkommenden Fahrer verletzte sich dabei tödlich.

Der 35-Jährige war mit seinem Audi Q7 Sonntag gegen 10.10 Uhr auf der B51 unterwegs, wie die Polizei mitteilt. Aus bislang nicht geklärten Gründen sei er auf die Gegenfahrbahn gekommen. Das setzte eine Kettenreaktion in Gang:

Der erste Wagen, ein Ford Mondeo, konnte dem Audi-SUV noch ausweichen. Nach einem seitlichen Zusammenstoß landete das Auto an der Leitplanke. Fahrer und Beifahrerin verletzten sich dabei nur leicht.

Der dahinter folgende Citroen Berlingo konnte nicht ausweichen. Das Auto prallte frontal mit dem SUV zusammen. Dessen 69 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden – er verstarb noch an der Unfallstelle. Seine 67 Jahre alte Frau erlitt schwere Verletzungen, ist aber nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr.

Ein VW Tiguan konnte zwar an den beiden Fahrzeugen vorbeifahren, wurde aber von dem herumschleudernden Audi an der Seite getroffen. Doch die beiden Insassen des Tiguan sind laut Polizei mit dem Schrecken davon gekommen.

Die B51 war nach dem Unfall fünfeinhalb Stunden gesperrt. Jetzt hat die Polizei einen Sachverständigen eingeschaltet, der das Geschehen untersuchen soll. Zeugen des Vorfalls können sich melden über die Nummer 0681/ 93 21 233.