Symbolfoto: PIxabay

Nachrichten Frankfurt | Nachdem Fitnessstudios wegen der Corona-Pandemie wochenlang geschlossen waren, sind die ersten Studios nun wieder geöffnet. Allerdings sollte man einige Regeln beim Training beachten, um den Körper nicht zu überfordern und sich bestmöglich vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.


Man sollte mehrere Masken mitnehmen

„Zum Training im Fitnessstudio sollte man mehrere Masken mitnehmen und sie wechseln, sobald sie feucht sind. Da man durch die Maske schlechter Luft bekommt, sollte man das Training ein wenig drosseln und sich langsam an sein Limit herantasten“, erklärte Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer Versicherung. Das Atmen durch eine Maske stelle für gesunde Sportler keinen Problem dar. Im Gegenteil, das Training mit Maske könne sogar die Atemmuskulatur bis zu einem gewissen Grad trainieren und stärken. Menschen, die an Atemwegs- oder Kreislaufproblemen leiden, sollten ihr Training allerdings stark reduzieren und im besten Fall von zuhause aus trainieren.

In dieselbe Blickrichtung trainieren

Jedoch ist das Tragen einer Maske nicht ausreichend, um eine Ansteckung mit dem Virus zu verhindern, da sie schnell feucht wird und so ihre Schutzfunktion verliert. Viel wichtiger sei es hingegen, dass alle Trainierenden in dieselbe Blickrichtung trainieren. „Wie überall ist auch im Fitnessstudio ein Mindestabstand von eineinhalb bis zwei Metern dringend einzuhalten, um eine Corona-Infektion zu vermeiden. Darüber hinaus sollten die Trainierenden eine einheitliche Blickrichtung einnehmen, damit sie sich nicht gegenseitig ins Gesicht atmen“, rät Möhlendick.

Geräte desinfizieren und nicht ins Gesicht fassen

Zur Zeit sollte man noch stärker als sonst auf die Hygiene beim Training und im Studio achten. Es sei daher auch wichtig, die Griffe der Geräte sowie andere Kontaktflächen vor und nach der Nutzung zu desinfizieren. Auf jeden Fall solle man aber vermeiden, sich während des Trainings ins Gesicht zu fassen, denn dadurch steige das Risiko einer Infektion enorm, erklärt Möhlenbeck. Zudem solle man sich nach dem Training gründlich die Hände waschen.