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Fit & Gesund | Selbst zur Mitte des Sommers ist die kritische Zeit für Allergiker noch lange nicht vorbei. Neben medizinischen Vorsorgemaßnahmen gilt die Regel, Pollen weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Dazu gehört, auch die eigene Wohnung als erholsamen Rückzugsort möglichst allergenfrei zu halten, auch bei Hausstaub-Allergien beispielsweise.


Pollen gar nicht erst rein lassen

Durch mechanische Barrieren kann die Allergenbelastung in der eigenen Wohnung beispielsweise gering gehalten werden. Der Einbau sogenannter Pollenschutzgitter ist für die meisten Allergiker eine gute Lösung, denn sie verhindern, dass Blütenpollen durch offene Fenster oder Türen in die Wohnung gelangen können. Dadurch können auch Allergiker zu jeder Tages- und Nachtzeit lüften.

Pollen gelangen aber auch an Schuhen, Kleidung und Haaren ins Haus. Deshalb sollten Allergiker ihre tagsüber getragene Kleidung, nicht im Schlafzimmer ablegen. Die Haare können zusätzlich abends ausgewaschen werden, damit die Pollen nicht ins Bett gelangen.

Luftreiniger

Das Immunsystem des modernen Menschen verträgt vieles nicht, was in seiner Atemluft schwebt. Allen voran nehmen Allergien gegen Pollen zu, aber auch anderer Feinstaub verursacht Allergien, Asthma und andere Beschwerden. Die Schadstoffkonzentration in Innenräumen ist oft höher als in der Außenluft. Luftreiniger versprechen hierbei echte Abhilfe für Allergiker, denn sie entfernen Blütenpollen, Feinstaub, Zigarettenrauch und chemische Verbindungen aus der Atemluft Wohnungen. Geeignete Luftfilter sind auf Vitalhelden.de zu finden.

Bloß keinen Staub aufwirbeln

Das regelmäßige Reinigen von Fußböden und Staubwischen das A und O,  wenn man allergische Beschwerden eindämmen möchte. Geeignete Putzmittel können dabei helfen, besonders effizient zu sein und möglichst viel Staub zu beseitigen. Um die Feinstaubbelastung in der Raumluft so gering wie möglich zu halten, reinigt man Möbelstücke am besten mit speziellen Anti-Staub-Tüchern, die den Staub magnetisch anziehen und festhalten.

Frische Raumluft durch staubfreies Saugen

Auch beim Staubsaugen sollten Allergiker auf herkömmliche Modelle verzichten, da diese einen Teil der angesaugten Luft und damit feinste Staubpartikel über den Filter wieder an die Raumluft abgeben. Auch der Wechsel der Staubsaugerbeutel ist eine echte Gefahrenquelle für Allergiker, denn dabei wird besonders viel Staub aufgewirbelt.

Für Allergiker eignen sich Zentralstaubsauger besonders gut. Bei diesen Modellen wird die Abluft nach draußen geleitet. Alle Etagen im Haus sind dann durch ein Leitungssystem mit einem Sammelbehälter im Keller verbunden. Somit wird beim Saugen kein Staub aufgewirbelt. Der Einbau eines solchen Systems lohnt sich besonders bei Neubauten oder im Rahmen einer grundlegenden Sanierung.