Nachrichten Mainz – An diesem Mittwoch verkündete die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, dass ab dem 13. Mai die Innen- und Außengastronomie wieder öffnen dürfe. Hierbei müssen jedoch die Abstandsregeln und der Hygieneschutz eingehalten werden. Eine Bewirtung ist nur an Tischen erlaubt und Gäste müssen vorab reservieren, um eine Kontaktnachverfolgung sicherzustellen.

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Öffnung der Gastronomie muss verantwortungsvoll erfolgen

Der Kreis- und Fraktionsvorsitzende der Mainzer FDP, David Dietz bewertet die schrittweise Öffnung der Gaststätten und Restaurants in Rheinland-Pfalz als „absolut positives Signal“. „Die Lokale, Kneipen und Restaurants in Mainz tragen in erheblichem Umfang zum Wohlbefinden in der Stadt bei. Dass es nun für die Betreiberinnen und Betreiber zumindest etwas Licht am Horizont gibt, stimmt hoffnungsvoll.“

Jetzt sei aber auch die Verwaltung gefordert, den Gastronomiebetrieben strukturelle Unterstützung zukommen zu lassen. Die FDP hatte bereits vor drei Wochen Ansätze ins Spiel gebracht, die nun geprüft und angewendet werden müssen.

Verlängerte Öffnungszeiten, größere Außenflächen

„Die Vergrößerung von Außenflächen wird intensiv und kreativ diskutiert. Der Verzicht auf die Erhebung entsprechender Gebühren ist nach wie vor geboten“, so Dietz. Ebenso könnte eine Ausweitung der Öffnungszeiten in den späteren Abend hinein den Gastwirten eine Unterstützung sein. Oder aber auch eine Vereinbarung zwischen Gastronomie und Parkhausbetreibern, beispielsweise im Rahmen der bestehenden Initiative „Parken aufs Haus“.

„Die Wirtinnen und Wirte, die über keine Außenbestuhlung verfügen, müssen anderweitige Unterstützung erfahren. Vorstellbar ist, dass bei den Stadtfesten diese Personen zum Zuge kommen können und eventuell in einer Erweiterung der Standflächen ohne Zuzahlung von Gebühren Speisen und Getränke verkaufen können.

Unterstützung einfach gestalten

Von großer Bedeutung sei es, dass die Unterstützung ohne hohe Hürden beantragt werden könne. „Beispielsweise bei der Vergrößerung der Außenbewirtschaftungsfläche müssen standardisierte Verfahren und Formulare zum Einsatz kommen. Diese sollten dann so gestaltet sein, dass in nur einem Verfahrensschritt größtmögliche Unterstützung zuteil werden kann“, fordert Dietz.

Die Freien Demokraten setzen aber bei aller Freude über die Möglichkeit, bald wieder die Lokale und Gaststätten besuchen zu können auf verantwortungsvolle Konzepte. „Wir wissen, dass sich viele Gastronominnen und Gastronomen seit Wochen mit Präventiv- und Hygienemaßnahmen befassen, um ihre Gäste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sich selbst zu schützen. Mit diesem umsichtigen Vorgehen kann der „Neustart“ gut und verantwortungsvoll gelingen“, weiß Dietz.

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