Saarbrücken. Mit einem Taser hat die Polizeiinspektion Burbach einen 64-Jährigen überführt, der sie zuvor mit einem 30 Zentimeter langen Messer bedroht hatte. Zuvor spielte sich eine regelrechte Verfolgungsjagd ab.

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Der Mann war gegen halb Vier Uhr nachts auf der A1 gesichtet worden. Ein Autofahrer meldete über den Notruf 110, dass der Mann sich in Höhe der Abfahrt „Von der Heydt“ befinde. Dort, wo aktuell eine Baustelle ist.

Die Polizei schickte nach eigenen Angaben sofort zwei Streifenwagen. Die Beamten versuchten den Mann anzusprechen und forderten ihn auf, das 30 Zentimeter lange Messer, das er bei sich hatte, abzuwerfen. Doch das habe nicht geholfen. Genau so wenig wie das Sprühen von Pfefferspray. Selbst ein Warnschuss sei ohne Folgen geblieben.

Der Mann sei in Richtung der Saarbahn-Gleise geflohen. Dabei habe er sich immer wieder umgedreht und Stichbewegungen in die Richtung der Polizisten angedeutet. Während der Aktion musste der Bahnverkehr zwischen Riegelsberg und Saarbrücken gesperrt werden.

Letztlich konnte die Polizei den Mann nach eigenen Angaben mit einem Taser dingfest machen. Diese Geräte senden Stromstöße aus, die den Betroffenen handlungsunfähig machen. Zuvor habe der Mann versucht, über einen Wildfangzaun zu steigen.

Der Mann sei noch vor Ort ärztlich behandelt worden. Danach sei er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. Weiter Angaben zur Person des 64-Jährigen machte die Polizei nicht.