Symbolbild Fusion Kaufhof und Karstadt | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachrichten Mainz | Die Mainzer Altstadt-SPD kritisiert die drohende Schließung der Filialen von Galeria Karstadt Kaufhof in der Landeshauptstadt Mainz. Besonders kleinere Betriebe seien durch die Krise in eine wirtschaftliche Notsituation geraten und würden sich verzweifelt darum bemühen, den Betrieb und ihre Angestellten durch diese Situation zu retten.

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Große Konzerne in der Pflicht

Aufgrund dieser schwierigen Situation sieht die SPD vor allem große Konzerne in der Pflicht. Die SPD erwartet von Konzernen wie der Signa Holding als Eigentümerin der Galeria Warenhäuser, dass sie ihre Standorte versuchen zu halten. Dabei geht es natürlich auch um die Erhaltung zahlreicher Arbeitsplätze.

Die Vorsitzenden der Altstadt-SPD Lutz Hofer und Marie Kaiser dazu

„Es darf nicht sein, dass der mittelständische Einzelhandel und die Gastronomie in Mainz an ihre Grenzen gehen, um Arbeitsplätze zu erhalten, große Betriebe aber gleichzeitig Massenentlassungen planen“, so die Vorsitzenden, in einer Erklärung.

„Wir drücken unsere volle Solidarität mit allen Angestellten aus, deren Arbeitsplätze aktuell gefährdet sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines Unternehmens. Wir fordern, dass auch GALERIA Karstadt Kaufhof dies anerkennt und entsprechend handelt. Die Corona-Krise darf nicht als Vorwand dienen, Restrukturierungsmaßnahmen durch die Hintertür durchzuführen. Wer Staatshilfen und damit Steuergeld in Anspruch nimmt, darf dies nicht für ohnehin nötige Sanierungsmaßnahmen missbrauchen. Mit der finanziellen Hilfe von Bund und Ländern muss solidarisch umgegangen werden“, erklären Hofer und Kaiser.

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