Wird in absehbarer Zeit durch einen Neubau ersetzt: die Filiale der Sparkasse Mainz in der Neustadt. Foto: Mario Thurnes

Mainz. Die Sparkasse Mainz hat ihren Geschäftsbericht für 2019 vorgestellt. Vorstandschef Thorsten Mühl spricht von einem „starken wirtschaftlichen Ergebnis“. Die Sparkasse wolle daher in den nächsten Jahren investieren – unter anderem in eine neue Filiale für die Mainzer Neustadt.

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„Wir haben in der Neustadt ein starkes Wachstum im Kundengeschäft und wollen dort künftig deutlich moderner auftreten“, sagt Michael Weil vom Vorstand der Mainzer Sparkasse. Daher will die Bank noch dieses Jahr bekannt geben, wo genau sie in der Neustadt bauen und somit die Filiale in der Hindenburgstraße ersetzen will. Auch in Nierstein sei ein Neubau geplant.

Die Ergebnisse der Sparkasse Mainz sind gut: Das Betriebsergebnis steigerte die Bank um 7,3 Prozent auf 18,2 Millionen Euro; die Durchschnittsbilanzsumme um 4,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Auch Kundeneinlagen und Provisionsüberschuss sind spürbar gestiegen.

Und das, obwohl das Umfeld für Banken schwierig bleibt: „Wir richten unsere Planungen derzeit nicht auf eine Normalisierung der Zinslandschaft aus“, sagt Sparkassen-Vorstand Mühl. Das heißt: Die Zinsen bleiben im Niedrigbereich. Banken können daher immer weniger von ihrem eigentlichen Geschäftsmodell – der Einnahme von Zinsen – leben, sondern müssen Leistungen verkaufen und Kosten reduzieren.

Die Sachkosten hat die Sparkasse Mainz im vergangenen Jahr um 3 Prozent gesenkt. Die Lohnkosten sind um 0,3 Prozent gestiegen. Wobei allgemeine Steigerungen mit eingerechnet werden müssen. Der Sparkasse Mainz bleibt so nach eigener Auskunft ein Jahresüberschuss von 2,1 Millionen Euro.

 

 

 

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