Nachrichten Überregional | Im Kampf gegen Corona unterstützen Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr öffentliche Gesundheitsämter beim Nachverfolgen von COVID-19 Infektionsketten. Dazu führen speziell geschulte Soldatinnen und Soldaten Telefoninterviews mit den in Quarantäne befindlichen Personen der entsprechenden Städte und Kreise.

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Hilfe um Infektionsketten zu unterbrechen

Zur Bewältigung dieser Aufgabe sind neben Fachwissen insbesondere die kommunikativen Fähigkeiten der Soldatinnen und Soldaten gefragt. Die sogenannten „Containment Scouts“ (Kontaktpersonen-Ermittler) der Bundeswehr fahnden in diesen Gesprächen nach Kontakten von positiv auf COVID 19 getesteten Personen und helfen so, Infektionsketten zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen einzudämmen.

„Jeder Zeit wieder würde ich diese Tätigkeit machen. Ich glaube die Mitarbeiter im Gesundheitsamt sind froh, dass Sie Unterstützung im Callcenter bekommen“, sagte Stabsfeldwebel Andreas Holtz, der als Containment Scout im Gesundheitsamt in Aachen eingesetzt ist.

Die Unterstützung der insgesamt 121 Gesundheitsämter durch Soldatinnen und Soldaten des „Einsatzkontingents Corona“ erfolgt auf Amtshilfeersuchen der jeweiligen Bundesländer. Bislang sind über 500 Amtshilfeanträge im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr eingegangen, von denen sich zurzeit mehr als 200 in der Durchführung befinden oder bereits abgeschlossen wurden.

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