Geldscheine Symbolbild | Foto: Muriel Dachs

Nachrichten Überregional | Die Corona-Soforthilfen wurden in tausenden Fällen bundesweit unberechtigt beantragt und ausgezahlt. In diesem Zusammenhang untersuchen Ermittler bundesweit zur Zeit mindestens 5100 Verdachtsfälle. Dabei geht es um Vorwürfe wie den Verdacht auf Subventionsbetrug, Geldwäsche, Fälschung beweiserheblicher Daten oder das Ausspähen von Daten, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldete.

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Der Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thorsten Frei

„Die neuen Zahlen zu Betrügereien bei den Corona-Soforthilfen schockieren. Schon in 5.100 Fällen wird bundesweit ermittelt, und wir müssen fürchten, dass die Dunkelziffer noch darüber liegt. Es ist gut, wenn diese Betrügereien nun entschlossen aufgeklärt werden. Ganz klar muss aber auch gesagt werden: Gerade im Land Berlin sind in den vergangenen Monaten skandalöse Zustände bekannt geworden. Allein ein einziger 30-Jähriger soll mit Hilfe von Komplizen binnen nur eines Monats 145.000 Euro an Soforthilfen erschlichen haben.“

„Zudem hat sich ein Verdacht gegen fünf Berliner Salafisten erhärtet, die mit Subventionsbetrug einen Gesamtschaden von fast 100.000 Euro verursacht haben sollen. Die rot-rot-grüne Berliner Landesregierung ist hierzu öffentliche Antworten nach wie vor schuldig geblieben. Wir brauchen Corona-Task-Forces, um die Betrugsversuche rund um die Corona-Soforthilfen endlich aufzuklären – vor allem in Berlin, wo das Problem offenbar mit am größten ist. Schließlich sind es die Steuerzahler in Deutschland, die diese Nachlässigkeit letztlich finanzieren müssen.“, teilte Thorsten Frei abschließend mit.

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