Ingelheim – Die neu gestaltete Lernlandschaft am Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim mit dem neuen, offenen Raumkonzept wird gut und gerne angenommen. Schülerinnen und Schüler der Unterstufe flitzen durch die Flure, um sich in der neu gestalteten Lernlandschaft die besten Plätze zu sichern. Davon überzeugte sich Landrätin Dorothea Schäfer zusammen mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Steffen Wolf und Hans-Peter Haas, Abteilungsleiter für Schulen und Gebäudemanagement, bei ihrem Besuch.


Wichtiger Schritt in Sachen individueller Förderung

„Ich freue mich, dass das neue Konzept so gut ankommt. Das Pilotprojekt ist ein wichtiger Schritt in Sachen individueller Förderung. Bildung soll sich den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler anpassen und nicht umgekehrt“, sagte die Landrätin. Der Kreisbeigeordnete fügte hinzu: „Wir sind der festen Überzeugung, dass dies der richtige Weg ist. Das sehen wir auch an den Rückmeldungen von Schulleiter und Lehrkräften.“

Schulleiter Dr. Michael Frings führte stolz durch die Räumlichkeiten: „Der höhere Öffnungsgrad ist ein wirksames Instrument, um wichtige Kompetenzen und Bildungsziele zu trainieren und zu erreichen. Gleichzeitig schaffen wir bessere Lernbedingungen, gerade was die Digitalisierung angeht. So wurden die Lernnischen gleich mit entsprechenden Anschlüssen versehen, um eine ideale pädagogische Nutzung der Leih-iPads des Schulträgers zu gewährleisten.“

Änderungen beim Brandschutz waren nötig

Durch Teilöffnung einer Klassenraumwand zum Flur hin wurde im zweiten Obergeschoss eine Lernlandschaft kreiert, die mittels speziell dafür konzipierter Möblierung die Umsetzung neuer Lehr- und Lernkonzepte ermöglichen soll.  „Durch die Öffnung des Raumes in den Flur wurden Änderungen beim Brandschutz nötig“, erklärt Hans-Peter Haas. Die vorhandenen Treppenhäuser wurden deshalb brandschutztechnisch im Zuge der Umbauarbeiten aktualisiert, Brandschutztürelemente eingebaut und die Brandmeldeanlage erweitert. Den Landkreis kostete das alles in allem rund 220.000 Euro. Geld, das hier gerne investiert wurde. In einem zweiten Abschnitt des Pilotprojektes soll nun über die Sommerferien auch der Oberstufentrakt mit einer ‚nicht brennbaren‘ Lernlandschaft möbliert werden.