Foto: Staatsanwaltschaft Flensburg

In der Nacht zum heutigen Sonntag (31.03.2019) ist ein 36 Jahre alter Flensburger, der im AMEOS Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Neustadt untergebracht war, geflüchtet.

Offenbar hat der Mann das verschlossene und gesicherte Fenster seines Unterbringungsraumes aufgebrochen, sich dann aus dem Fenster abgeseilt und einen 2,50 Meter hohen Zaun überwunden.

ausgesprochen gefährlich und gewaltbereit

Foto: Staatsanwaltschaft Flensburg

Die Unterbringung in der oben genannten Klinik war aufgrund eines Urteils des Landgerichts Flensburg vom 17.12.2008, in einem Strafverfahren wegen schwerer Brandstiftung erfolgt. Der Entwichene gilt als ausgesprochen gefährlich und gewaltbereit.

Die Staatsanwaltschaft Flensburg und die Polizeidirektion Lübeck haben umgehend nach Bekanntwerden der Entweichung umfassende Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.
Bislang führten die Maßnahmen nicht zur Ergreifung des Entwichenen. Daher ist nunmehr auch eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet worden.

Foto: Staatsanwaltschaft Flensburg

Beschreibung des Flüchtigen:

  • ca. 1,73 cm groß
  • 92 kg schwer
  • kräftige Statue
  • blaue Augen
  • Glatze
  • Kinn- und Oberlippenbart

besonders auffällige Merkmale sind eine Narbe auf der Stirn und eine Narbe auf der rechten Halsseite

Ferner ist der Flüchtige stark tätowiert. Besonders auffällig ist ein großflächiges Schlangenmotiv auf dem rechten Unterarm.

Der Mann ist sehr wahrscheinlich mit einer schwarzen Jogginghose bekleidet.

Nicht ansprechen sondern direkt 110 wählen

Hinweise bitte an die Polizei in Lübeck (0451-1314604) oder jede andere Polizeidienststelle.

Es wird davor gewarnt, direkt an den Entwichenen heranzutreten. Informieren Sie stattdessen umgehend die Polizei.