Wie das US-Portal „TMZ“ berichtet, ist der US-Schauspieler Max Wright im Alter von 75 Jahren gestorben. Wright wurde in Deutschland bekannt durch die Rolle des William Tanner (Willie) aus der Kultserie „Alf“. Die Serie lief Ende der 1980er-Jahre (1986 – 1990) mit großem Erfolg im deutschen Vernsehen.

Wright starb in seinem Haus in Hermosa Beach in Kalifornien. Der Schauspieler haderte seit dem mit dem Ruhm und Erfolg die ihm die Rolle gebracht hatte. In Interviews ließ er durchblicken, dass er es wohl mehr als erniedrigend empfand nicht mehr als ein „Sidekick“ einer Puppe gewesen zu sein. Nach dem Ende der der Serie konnte Wright keine seriösen Rollen mehr erringen. Zu Beginn seiner Karriere hatte er unter anderem mit Stars wie Warren Beatty gearbeitet.

Wie Kollegen nach der Serie in Interviews enthüllten, litt er schon während der Dreharbeiten zu „Alf“ unter Alkohol- und Drogenproblemen. Diese rissen auch nach dem Aus der Kultserie nicht ab.

Die vergangenen 20 Jahre kämpfte der Schauspieler zudem gegen Lymphdrüsen- und Hautkrebs. Vor zwei Jahren starb seine Ehefrau Linda, mit der er zwei gemeinsame Kinder hatte, an Brustkrebs. Beide waren über 50 Jahre verheiratet, sie sollen aber wegen Wrights Bisexualität am Ende wie Bruder und Schwester nebeneinanderher gelebt haben. Zuletzt war Wright laut der „Bild“-Zeitung mit einem aus Deutschland stammenden Krankenpfleger liiert.