Symbolbild Impfung

Nachrichten Rheinland-Pfalz | Wie die Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler mitteilte, gibt es in Rheinland-Pfalz keine Versorgungsengpässe beim Grippeimpfstoff. In den vergangenen Tagen kam es vermehrt zu Anfragen nach der Verfügbarkeit.

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Lieferung in verschiedenen Chargen

„Bundesweit wurden insgesamt 26 Millionen Dosen Influenzaimpfstoff bestellt – so viele wie noch nie zuvor. Dies sind doppelt so viele, wie im vergangenen Jahr verimpft worden sind“, erläuterte Bätzing-Lichtenthäler. Die Lieferung des Impfstoffs erfolgt dabei nicht an einem Tag, sondern in verschiedenen Chargen. „Dabei kann es sein, dass es lokal kurzzeitig zu Engpässen kommt, bis die nächste Lieferung eintrifft. Entscheidend ist aber, dass der Impfstoff bis Ende Januar zuverlässig nachgeliefert werden kann“, sagte die Gesundheitsministerin.

Besonders die Risikogruppe sollte sich impfen lassen

Bätzing-Lichtenthäler betonte allerdings zum wiederholten Mal, dass es besonders während der aktuellen Pandemie sehr wichtig ist, dass sich vor allem die sogenannte Risikogruppe gegen Influenza impfen lässt. So sollen während der Grippewelle schwere Verläufe verhindert und Engpässe in Krankenhäusern vermieden werden.

„Menschen ab dem 60. Lebensjahr sowie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens und auch Schwangeren wird geraten, die Impfung gegen Grippe vorzunehmen“, bekräftigte die Ministerin die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission. „Eine Impfung dient in vielen Fällen nicht nur dem eigenen Schutz, sondern auch dem der weiteren im gleichen Haushalt lebenden oder betreuten Risikopersonen. Grundsätzlich sollte jeder seinen allgemeinen Impfstatus regelmäßig überprüfen lassen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

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