Nachrichten Wirtschaft | Der Sportartikelhändler „Runners Point“ schließt alle Filialen in Deutschland. Das berichtet der WDR. Nach Informationen des Senders wird auch der Hauptsitz in Recklinghausen dicht gemacht.


Laut dem Westdeutschen Rundfunk hat das Unternehmen mit Sitz in Recklinghausen diese Entscheidung seinen Mitarbeitenden auf einer Betriebsversammlung mitgeteilt. Betroffen von dieser Entscheidung sind knapp 1500 Arbeitnehmer. Grund für diesen Schritt soll die Entscheidung des Mutterkonzerns sein, die Marke „Runners Point“ komplett vom Markt zu nehmen. Der Konzern möchte in Zukunft den Fokus auf die Marken „Foot Locker“ und „Sidestep“ setzen.

Der Betriebsrat von Runners Point hat einen Anwalt eingeschaltet nach Informationen vom WDR. Dieser möchte in den kommenden Tagen mit der Unternehmensleitung über eine mögliche Fortführung des Geschäftsbetriebs verhandeln berichtet das Nachrichtenmedium weiter.

Über die Gründe für diese Entscheidung ist bislang noch nichts weiter bekannt. Auf eine Anfrage von Boost your City gab das Unternehmen bisher noch keine Rückmeldung. Der Sportartikelhändler hat auch in den Landeshauptstädten Mainz und Wiesbaden Filialen. Wann die einzelnen Filialien schließen, ist noch nicht bekannt.