Nachrichten Mainz | Nach der schrecklichen Tat in Trier mit fünf Toten und mehreren Schwerst- und Schwerverletzten verstärkt die Polizei ab dem kommenden Wochenende ihre Präsenz in den Innenstädten in Rheinland Rheinland-Pfalz.


Konkrete Hinweise auf Gefährdungslagen lägen nicht vor

„Dem schnellen Eingreifen der Polizei ist es zu verdanken, dass der Täter in Trier nach nur vier Minuten überwältigt  werden konnte. Die Polizei wird ab dem kommenden Wochenende noch stärker präsent sein in den Innenstädten und somit jederzeit ansprechbar für die Bürgerinnen und Bürger. Unsere Polizistinnen und Polizisten stehen eng an der Seite der Bevölkerung“, so Lewentz. Konkrete Hinweise auf Gefährdungslagen lägen nicht vor, betonte der Minister.

Bereits in den vergangenen Wochen war die Polizei verstärkt in den Ober- und Mittelzentren unterwegs, um insbesondere die Einhaltung der Corona-Regeln zu kontrollieren. Dies wird auch weiterhin der Fall sein, jedoch genieße der Schutz der Innenstädte oberste Priorität, sagte Lewentz. „Wir dürfen nicht zulassen, dass die Menschen nach solch einer Tat ihren ohnehin schon durch die Corona-Pandemie bestimmten Alltag weiter einschränken“, unterstrich der Minister.

Neben uniformierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten werden auch zivile Einsatzkräfte in den Innenstädten eingesetzt, um frühzeitig mögliche Gefahrensituationen oder geplante Straftaten zu erkennen. Der verstärkte Einsatz der Polizeipräsidien wird noch einmal mit mehr als 100 zusätzlichen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Bereitschaftspolizei unterstützt.

In Rheinland-Pfalz sind bereits im Nachgang der Anschläge in Frankreich alle Streifenwagen mit einer Ausrüstung für lebensbedrohliche Einsatzlagen inklusive entsprechender Bewaffnung ausgestattet worden.