Wenn es um Leben geht, zählt jede Sekunde! Um schnellstmöglich helfen zu können, müssen Rettungs- und Einsatzkräfte schnell und ohne dabei behindert zu werden zum Unfallgeschehen kommen. Dafür sind Rettungsgassen unvermeidbar – und diese müssen bereits bei stockendem Verkehr gebildet werden.

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Zukünftig werden Verstöße gegen die Rettungsgasse wesentlich härter bestraft. Zusätzlich zu den 200 Euro Bußgeld und den zwei Punkten in Flensburg wie bisher, kommt jetzt für jeden, der keine Rettungsgasse bildet auch noch ein einmonatiges Fahrverbot. Fahrer, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen erwarten mindestens 240 Euro Strafe, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Und so geht`s: Auf Autobahnen und Straßen außerorts mit mehreren Fahrstreifen je Richtung weichen die Fahrzeuge auf der linken Spur nach links aus, alle anderen orientieren sich nach rechts. Damit auch spätere Einsatzkräfte wir Abschleppdienste oder Notärzte folgen können, muss die Rettungsgasse so lange bestehen bleiben, bis der Stau sich auflöst. Außerdem ist zu beachten, genügend Abstand zum vorausfahrenden Auto zu halten, um eventuell noch manövrieren zu können.

Quelle: DEKRA | Rechte-Hand-Regel: In Deutschland, der Schweiz und anderen Ländern mit Rechtsverkehr hilft die Rechte-Hand-Regel, eine Rettungsgasse zu bilden. Der Daumen steht für die linke Spur. Die anderen Finger repräsentieren die anderen Spuren. Die Lücke dazwischen stellt die Rettungsgasse dar. Illustration: Michael Stach

 

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