Nachrichten Mörfelden-Walldorf | Der Wasserturm ist das Mörfelder Wahrzeichen schlechthin und wird seit einigen Jahren von einem Verein mit Leben gefüllt. „Um den denkmalgeschützten Turm noch attraktiver zu gestalten, läuft gerade eine Renovierung im Erdgeschoss“, berichtet Bürgermeister Winkler. Der Verein „Projekt Wasserturm“ möchte die Räumlichkeiten schon länger besser nutzen und nun konnten entsprechende Umbauarbeiten starten. „Ich bedanke mich bei den Vereinsmitgliedern, ohne die der Wasserturm leer stehen und nicht genutzt würde“, so der Bürgermeister.


Das Erdgeschoss wird aufgewertet

Für die Renovierung haben sich Bauamt und Verein abgestimmt und gehen das Erdgeschoss gemeinsam an. Ein Punkt ist der Umbau der Toilettenanlage, die eigentlich als Provisorium gedacht war. Während dem Neubau des Mörfelder Jugend- und Kulturzentrums war die Jugendförderung in den Wasserturm eingezogen und seitdem waren Toiletten als Übergangslösung installiert. Um mit dem Raum flexibler umgehen zu können, wird derzeit eine komplett neue behindertengerechte Toilettenanlage angelegt. Dabei spielte insbesondere die Raumaufteilung eine Rolle. „Das Erdgeschoss wird nicht nur optisch aufgewertet, der Raum kann auch besser für Kunst- und Kulturveranstaltungen genutzt werden“, freut sich der Bürgermeister. Rund 25.000 Euro hat die Stadt für die Arbeiten veranschlagt.

Der Rückbau der alten Toilettenanlage wurde durch den Verein initiiert und er übernimmt auch die dafür anfallenden Kosten. Darüber hinaus sind weitere Arbeiten beauftragt. So übernimmt der Verein „Projekt Wasserturm“ die Kosten für Elektro- und Maler/Verputzer-Arbeiten, die Beleuchtung, eine mobile Theke und für eine kleine Teeküche sowie die nötigen Geräte und Einrichtungsgegenstände. Die Arbeiten laufen aktuell noch und sollen bis zum Frühjahr abgeschlossen sein.

Ein Lagercontainer wird vor dem Turm aufgestellt

Um mehr Stauraum zu schaffen, hat der Verein auch einen Lagercontainer angeschafft, der vor dem Turm aufgestellt ist. Das Geld für sämtliche Bauarbeiten und den Container hat der Verein durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen bei den Aktionen und Veranstaltungen im Turm, durch Spenden, Fördergeldern und die Vereinsbeiträge eingenommen. „Wir danken dem Bauamt für die Unterstützung und dafür, dass die Umbauten so schnell vorangehen“, sagen die Vereinsvorstände Ina Martella und Andrea Vinson.