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Mit dem neuen Nintendo Switch-Titel „Animal Crossing New Horizons” hat der japanische Gameshersteller bewiesen, dass der Trend zum entspannten Gaming nicht von der Hand zu weisen ist. Mit meditativen Apps und Spielen hat eine neue Generation ihr Genre im hektischen Alltag gefunden.


Eine kleine Insel, kein Stress und ein Garten, der gepflegt werden will. Was nach einem gemütlichen Sommertag und wenig Abenteuer klingt, gilt derzeit als das beliebteste Computerspiel weltweit. „Animal Crossing New Horizons“ zählt mit 11,77 Millionen verkauften Einheiten zu den erfolgreichsten Games seiner Art. Nintendo hat damit das Genre der besinnlichen und entschleunigten Spiele auf ein neues Level gehoben.

Der Trend ist kein neu geschaffenes Genre. Die Weise, wie es Nintendo geschafft hat, dieses in den Mainstream zu rücken, ist jedoch beachtlich. In der schnelllebigen Zeit und einem stressigen Alltag finden solche Spiele deutlich mehr Anklang. Die Besonderheit daran ist, dass es kein Ziel oder Ende einer Mission zu erfüllen gibt. Entdecken, erforschen, erleben: Der Spieler entscheidet selbst, was er als Avatar tun möchte und kann über die Schnelligkeit des Games selbst bestimmen.

Meditation für die Hosentasche

Aber nicht nur Konsolengames haben das Interesse für sich erkannt. Auch Anbieter von mobil basierten Anwendungen setzen mehr und mehr auf beruhigende Farben, sanfte Musik und freundlichen Themes. Mit dem Slot Game „The Dog House“ von Rizk, die bei Bonusfinder zum besten Anbieter im Mai 2020 gewählt wurden, kommt beispielsweise die Lebenslust der Vierbeiner ins Spiel. Auf fünf Walzen müssen Streuner, Schoßhunde oder Jagdhunde mit Zahlen und Symbolen in Kombination gebracht, um mit etwas Glück ans Ziel zu gelangen. Du kannst auf jeden Fall Rizk auch am Handy nutzen, was auf dem Heimweg vom Büro oder auf langen Bahnfahrten für Entspannung unterwegs sorgt.

Als App hat sich zudem das Konzept von „Calm“ durchgesetzt. Zwar handelt es sich bei dieser App nicht um ein klassisches Spiel, doch die Idee hinter der Anwendung für mehr Bewusstsein folgt einem ähnlichen Muster. Hier überwiegt jedoch der wissenschaftliche Ansatz. Durch Naturgeräusche, leise Musik und Kurzgeschichten soll der Nutzer zu seiner inneren Ruhe finden – egal wo, egal wann. Die kleinen Einheiten sind auf die Bedürfnisse der User abgestimmt und nehmen nicht viel Zeit in Anspruch. Der Effekt ist jedoch umso größer: Da sich die Nutzer auf diese Phase einlassen und wissen, dass es sich um einen überschaubaren Zeitrahmen handelt, kann die App ihr Potenzial entfalten. Somit lässt sich auch in überfüllten Zügen oder Wartezimmern mit geschlossenen Augen in eine persönliche Zone voller Entspannung fliehen.

Digitale Ruhe finden

Kritische Stimmen behaupten, dass sich die Idee der Besinnung und die Nutzung des Handys ausschließen. Jedoch sollte man beachten, dass genau diese Frage der Schlüssel zum Erfolg ist. Die moderne Technik, die angeprangert wird, liefert die Antwort zu der Hektik des Alltages. Mediale Nutzung ist ein Bestandteil unserer Gesellschaft und digitale Schnittstellen liefern die Möglichkeit, alles zu jeder Zeit zu nutzen. Warum also nicht mit mobilen Devices den Weg zur Entschleunigung bestreiten? Die Zeit für das eigene Ich sollte genauso modern gestaltet werden wie der jeder andere Aspekt unseres Alltages auch.