Symbolbild Feuerwehreinsatz

Durch einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Wiesbadener Albert-Schweitzer-Allee, wurden am heutigen Sonntagmorgen (24.02.2019), 17 Personen verletzt und mussten zum Teil ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 06:48 Uhr wurde der Leitstelle der Polizei eine Rauchentwicklung in dem Mehrfamilienhaus gemeldet. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, die nur kurze Zeit später vor Ort eintrafen, konnten einen Brand in einer Erdgeschosswohnung ausmachen.

Rauchmelder weckte Wohnungsbesitzer

Vermutlich war der Brand durch ein Ladegerät entstanden, welches der Wohnungsinhaber zuvor vergeblich versucht hat zu löschen. Aufmerksam auf den Brand wurde der Wohnungsinhaber durch einen Rauchmelder, der ihn geweckt hatte.

Das Mehrfamilienhaus wurde durch die Einsatzkräfte evakuiert. 17 Menschen, hierunter ein neunjähriges Kind aus deiner Nachbarwohnung klagten über Atemwegsreizungen und mussten vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt werden. 10 Menschen wurden zur weiteren Abklärung vorsorglich in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht, konnten dieses aber im laufe des Vormittages wieder verlassen.

250.000 Euro Schaden

Auf Grund der Einsatzmaßnahmen wurde die Albert-Schweitzer-Allee in beide Richtungen voll gesperrt. Die Schadenshöhe wird derzeit auf ca. 250.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei in Wiesbaden hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Hinweisgeber, sich unter der Rufnummer (0611) 345-0 zu melden.