Erfolgreicher Rauschgiftspürhundeinsatz am Flughafen Frankfurt am Main. Rambo, Rauschgiftspürhund beim Hauptzollamt Frankfurt am Main, erschnüffelte zwei Kilogramm Kokain in einem Reisekoffer. Bei der Kontrolle des Gepäcks eines Fluges aus Bogota (Kolumbien) zeigte der schwarze Mischling durch das typische „Einfrieren“ (Verharren an der Geruchsquelle) an einem schwarzen Hartschalenkoffer an, dass sich Rauschgift darin befindet.

Die Hundeführerin öffnete den Koffer und stellte zunächst nur Schuhe und Kleidung fest. Die weitere Röntgenkontrolle des Koffers ergab, dass der Kofferboden auffallend dick war. Beim Anbohren der Wandung rieselte eine weiße Substanz heraus. Der Rauschgiftschnelltest bestätigte den Verdacht: Kokain.

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Insgesamt wurden zwei Kilogramm Kokain in dem doppelten Kofferboden entdeckt. Der 35-jährige Drogenkurier mit italienischer Staatsangehörigkeit wurde vorläufig festgenommen. Der Schwarzmarkwert des Rauschgifts beläuft sich auf circa 75.000 Euro.

Christine Straß, Pressesprecherin beim Hauptzollamt Frankfurt am Main: „Der Kampf gegen den internationalen Drogenschmuggel ist gerade hier in Frankfurt am Main eine Riesenaufgabe. Eine effektive Zusammenarbeit von Mensch, Tier und Technik ist absolut entscheidend. Unsere 30 Spürhundeteams leisten hier einen wichtigen Beitrag. 24 davon suchen nach Drogen. Drei kontrollieren das Fluggepäck auf Tabak und Bargeld. Außerdem gibt es drei weitere Hunde, die gerade ihre Ausbildung zum Artenschutzspürhund absolvieren.“

Der Aufgriff geschah am 10.Oktober 2018 und wurde aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt gemeldet.

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