Symbolfoto: Pixabay

Saarbrücken. Die Polizei hat in der Nacht zum Sonntag einen Radfahrer kontrolliert, der ohne Licht über eine rote Ampel gefahren war. Sein Fehlverhalten habe er bei der Kontrolle nicht eingesehen, teilt die Polizei mit. Stattdessen habe er die Beamten beleidigt.

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Sonntagnacht. Gegen 1.50 Uhr. Ein Streifenwagen steht an der Kreuzung Metzer Straße zu Deutschherrnstraße. Das gehört sich auch so. Denn die Ampel ist rot. Da fährt ein Rad an ihnen vorbei und über die rote Ampel hinweg. Die Beamten erkennen das, obwohl der Radfahrer keine Lampe an seinem Rad leuchten lässt.

Es beginnt eine Verfolgung. Das Auto ist zwar wesentlich schneller. Aber das Rad hält halt nicht. Obwohl die Polizisten den Fahrer mehrmals dazu auffordern. Er müsse, so ruft er den Polizisten zu, nicht stehen bleiben. Da er keine Emissionen verursache, sei er privilegiert.
Letztlich kommt es zu der Kontrolle. Der Radfahrer sieht sich aber offensichtlich immer noch als privilegiert an und weigert sich, den Polizisten den Ausweis zu zeigen. Sie finden den schließlich in seinem Rucksack. Ein Alkoholtest ergibt dann noch 0,5 Promille, teilt die Polizei mit.
Als er wegfährt, ruft der privilegierte, emissionsfreie den Polizisten noch „Ihr Wichser!“ hinterher. Nun erwarten ihn Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten sowie ein Strafverfahren wegen Beleidigung.