Ingrid Stephan mit ihrem Riesenesel Rufus, einem tierischen Therapeuten.

Max hat einen Job. Er betreut geistig behinderte Kinder. Das Besondere daran: Er ist erst drei Jahre alt und – ach so – er ist ein Esel. Über „Tierische Helfer – im Einsatz für Menschen“ berichtet an diesem Samstag das ZDF im Format „plan b“.

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Tiere können manches besser als Menschen: Etwa weil sie besser sehen. Oder besser riechen können, exakter hören oder weil sie, wie im Fall von Max, einfach mehr Geduld mitbringen. Und auch weil sie interessanter sind.

Im Beitrag von „plan b“ ist Max mit einem kleinen Jungen zu sehen, der zu seiner geistigen Behinderung auch noch schlecht sehen kann. Die ausgeatmete Luft, die aus Max Nase kommen. Auch sein kuscheliges Fell. All das sind Gründe, warum der Esel die Sinne des Jungen erreicht.

70 Tiere hält Ingrid Stephan im Institut für „Soziales Lernen mit Tieren“ in Niedersachsen. Neben Eseln arbeitet sie auch mit Pferden, Hühnern, Schweinen oder Kaninchen. Für die Kinder, so ist es im Film zu sehen, ist es ein besonderes Erlebnis, wenn die Tiere auf sie zukommen – statt umgekehrt.

Auch andere Tiere sind im Einsatz zu sehen. Etwa Hunde, die gefährliche Schädlinge oder Landminen aufspüren. Dem Team um Jenny Roller-Spoo und Monique Beier ist mit „Tierische Helfer – Im Einsatz für Menschen“ eine spannende und unterhaltsame halbe Stunde Fernsehen gelungen.

„plan b: Tierische Helfer – Im Einsatz für Menschen“, beginnt am Samstag, 11. Januar, um 17.35 Uhr im ZDF.

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