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Nachrichten Mainz | An diesem Montagnachmittag gegen 17:15 Uhr erhielt die Polizei die Meldung über einen Mann, der im Flur eines Mehrfamilienhauses in der Langenbeckstraße der Mainzer Oberstadt damit drohte, andere Personen umzubringen. Aufgrund der Meldung war auch ein Spezialeinsatzkommando im Einsatz.

 


Zeugen sagten aus, dass der Mann laut geschrien habe, dass er jemanden erschießen will. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, erhärtete sich der Verdacht, dass der Mann tatsächlich im Besitz einer Waffe sein könnte. Um andere Personen zu schützen, wurde der Bereich des Einkaufskomplexes in der Langenbeckstraße, von Höhe der Mund- und Zahnklinik, bis zum Bereich Römerlager komplett abgesperrt.

Bei den Absperrmaßnahmen trugen die Einsatzkräfte zum Teil besondere Schutzausrüstung. Ein Spezialeinsatzkommando hatte im Anschluss daran das Mehrfamilienhaus betreten. Für die Einsatzkräfte ergaben sich Hinweise auf eine bestimmte Wohnung in dem Haus. In dieser sollte sich der gemeldete Mann aufhalten. Das Spezialeinsatzkommando betrat die Wohnung, in der sich jedoch weder Personen noch Waffen befanden.

Während den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich lediglich zwei Männer im Hausflur im Bereich der betroffenen Wohnung laut gestritten hatten. Die genauen Umstände der Auseinandersetzung werden derzeit noch ermittelt. Gegen 20:40 Uhr wurde die Absperrung wieder aufgehoben. Die Polizei konnte zu dem Zeitpunkt eine Gefahr für die Anwohner ausschließen.