Foto: Polizei Oberhausen

Verängstigt kauerten drei Hundewelpen in der Ecke eines verdreckten Sprinters, der in Oberhausen-Osterfeld (NRW) stand. Am Freitag (14.06.2019) meldete sich ein aufmerksamer Passant bei der Polizei. Er hatte Hundegebell aus einem Kleintransporter gehört und die unverschlossene Hecktür des Fahrzeugs geöffnet. Darin kauerten drei Welpen in einem von Kot und Urin verdreckten Auto.

Als einige Zeit später der Besitzer der Hunde erschien, wies dieser jede Schuld von sich. Der Aufforderung der Polizeibeamten, die Hunde zu füttern, kam er zwar nach – brachte dann jedoch nicht altersgerechtes Trockenfutter.

Aufgrund der vor Ort festgestellten Hinweise und des verdreckten Zustands des Fahrzeugs, in dem die Welpen gehalten worden waren, wurde das Ordnungsamt informiert und die Hunde in ein Tierheim gebracht. Eine Anzeige gegen den 51-jährigen Hundebesitzer wurde gefertigt.

Warnung der Polizei

Die Polizei Oberhausen warnt davor, einen Hund zu kaufen, der zum Beispiel aus dem Auto heraus angeboten wird. Die Welpen werden sehr viel günstiger verkauft als beispielsweise von einem zertifizierten Züchter. Bei vielen wecken die oft unter widrigen Umständen gehaltenen Welpen Mitleid.

Jedoch sind die Tiere meist sehr krank, weisen durch die viel zu frühe Trennung vom Muttertier Verhaltensstörungen auf, die schwer und manchmal gar nicht behoben werden können. Wenn Sie Zeuge eines solchen Verkaufs werden, rufen Sie die 110 an und helfen Sie dabei, dem illegalen Geschäft ein Ende zu bereiten.