Die Große Bleiche in Mainz vor der Pandemie | Foto: Thorsten Lüttringhaus

Nachrichten Mainz | Die Corona-Pandemie hat vor allem den lokalen Einzelhandel schwer und in nie dagewesenem Ausmaß getroffen und geschädigt. Durch die Schließungen der Geschäfte konnten keine Umsätze erzielt werden, doch die Kosten für beispielsweise Miete und das Personal mussten trotzdem gedeckt werden. Seit dem 20. April dürfen die Geschäfte in Mainz wieder öffnen.

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David Dietz, Kreisvorsitzender und Vorsitzender der Stadtratsfraktion der Mainzer FDP

„Jetzt ist es an der Zeit, von Seiten der zuständigen Verwaltung und der Politik, durch digitale Möglichkeiten, den Einzelhandel aktiv zu unterstützen. Plakate mit Schutzregeln sind wichtig, bringen aber keine Einnahmen ein, um am Monatsende die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlohnen zu können oder die Miete zu begleichen“. Besonders auf der kommunalen Ebene müsse man mit strukturellen Maßnahmen helfen.

Aus anderen Städten kann man gute Ideen ableiten

Hierbei lohnt es sich auch, auf die Maßnahmen anderer Städte zu schauen und einige Inspirationen davon abzuleiten. So erhält man zahlreiche Ideen, wie lokale Einzelhändler ihren Kunden weiterhin die Produkte anbieten und sie unkompliziert nach Hause ausliefern. Das funktioniert beispielsweise über soziale Medien oder Messenger-Dienste wie Facebook, Instagram, WhatsApp oder über neu entwickelte Onlineshops.

„Dafür haben sich Einzelhändler auch in Mainz zusammengeschlossen, publizieren gemeinsam und ermöglichen mithilfe einer einfachen Website sowie einer App, kleinen Läden in wenigen Minuten eine Onlinepräsenz – mit dem Ziel Händler und Kunden zusammenzuführen und Produkte zu verkaufen“, so Dietz.

Der Einzelhandel sollte langfristig unterstützt werden

Neben der Plattform Mainz gebracht, die vor allem auch in der akuten Krisensituation Angebote geschaffen hat, gilt es verstärkt auch langfristig zu unterstützen.

„Viele Einzelhändlerinnen und Einzelhändler haben uns neben den Gastronomen in den vergangenen Tagen und Wochen angesprochen, weil sie sich strukturelle Unterstützung von Seiten der Stadt gerade auch bei diesen Angeboten erhoffen. Als Freidemokraten plädieren wir dafür, den Einzelhandel von Seiten der zuständigen Verwaltung gerade jetzt durch entsprechende Werbekampagnen, Maßnahmen und Aktionen auch langfristig zu unterstützen. Wir müssen die in Notlage geratenen Unternehmerinnen und Unternehmer durch eine aktive Förderung stabilisieren!“, fordert Dietz.

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