Foto: Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium

Am Freitag, 22. Februar 2019, gegen 22:40 Uhr meldet die Leitstelle Offenbach, dass ein geparkter Pkw in Höhe der Ortslage Großauheim offensichtlich in den Main gerollt ist und zu Tal treibt. Die Feuerwehr in Hanau sei bereits verständigt.

Die sofort zum Einsatzort entsandte Streife der Wasserschutzpolizei-Station Frankfurt/Main bestätigt die Angaben und teilt weiterhin mit, dass das Fahrzeug gegen 23:20 Uhr gesunken ist und nun am Rand der Fahrrinne der Binnenschiffe liegt. Personen befinden sich offensichtlich nicht mehr im Fahrzeug.

Die durchgehende Schifffahrt im Bereich der Schleusen Groß-Krotzenburg und Mühlheim wird auf Veranlassung der Wasserschutzpolizei durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung  informiert (gewahrschaut).

Foto: Hessisches Bereitschaftspolizeipräsidium

In der Folge sollte das Fahrzeug noch in der Nacht durch Taucher der Feuerwehr Hanau gesichert und geborgen werden. Hierzu wurde die Schifffahrt teilweise gesperrt.

Bergung verschoben

Am 23.02.2019 wurde gegen 00:30 Uhr entschieden, das Fahrzeug in der Nacht nicht mehr zu bergen, um eine Beschädigung des Fahrzeugs und damit möglicherweise den Austritt von Betriebsstoffen in den Main zu verhindern.

Statt dessen markieren die Taucher der Feuerwehr den Liegeort des Pkw mit einer Boje und bereiten die Bergung durch die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung für Montag, 25.02.2019, vor. Die Wasserschutzpolizei-Station Frankfurt veranlasst über den Nautischen Informationsfunk Binnenschifffahrt (NIF) eine entsprechende Warnmeldung.

Am heutigen Morgen gegen 10:00 Uhr war es dann soweit:

Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes in Aschaffenburg,  Außenstelle Hanau, fuhren mit schwerem Bergegerät zur Unfallstelle, bargen den Pkw aus der Bundeswasserstraße und setzten ihn am Ufer ab. Eine Gewässerverunreinigung durch Betriebsstoffe konnte aufgrund der Bergung vermieden werden.