Symbolfoto: Thorsten Lüttringhaus

Ein piepsender Rauchwarnmelder verhinderte am frühen Montagmorgen einen ausgedehnten Brand in einem Wohngebäude im Nerotal. Hausbewohner bemerkten den Rauchmelder und alarmierten sofort die Wiesbadener Feuerwehr.

-Werbung-

In einer Küche des betroffenen Gebäudes waren Einrichtungsgegenstände in Brand geraten. Die damit verbundene starke Rauchentwicklung löste die Rauchwarnmelder in der Wohnung aus. Aufmerksame Nachbarn nahmen das Geräusch wahr, konnten aber außerhalb der betroffenen Wohnung nur sehr leichten Brandgeruch wahrnehmen.

Wohnung bereits komplett verraucht

Erst beim Öffnen der Wohnungstür durch die Feuerwehr wurde festgestellt, dass die Wohnung bereits komplett verraucht war. Ein Trupp unter Atemschutz konnte den noch im Entstehungsstadium befindlichen Brand rasch mit Kleinlöschgerät löschen. Ohne den Rauchwarnmelder hätte sich der Brand vermutlich unbemerkt zu einem Vollbrand der Wohnung mit hohem Gebäudeschaden entwickelt.

Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle das umsichtige und entschlossene Handeln der Hausbewohner. Sie alarmierten nicht nur die Feuerwehr, sondern verständigten auch die Wohnungseigentümerin, die mit einem Schlüssel zurück an den Einsatzort kam. Hierdurch konnte noch größerer Schaden verhindert werden.

Im Einsatz waren 17 Einsatzkräfte der Feuerwehr Wiesbaden, ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes sowie die Polizei. Während der Löscharbeiten kam es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen im Bereich Nerotal.

-Werbung-